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  • Hegel und das Gewissen

    Hegel und das Gewissen

    Das Gewissen ist aus der Mode gekommen. Ethik und Moral sollen sich heute nur noch selten an der subjektiven inneren Stimme orientieren, sondern ihre Kriterien und Maßstäbe von außen und durch rationale Reflexion beziehen.

    Aber wer sich selbst bei moralischen Konflikten beobachtet, merkt schnell, dass das Gewissen nicht zum Schweigen zu bringen ist. Deshalb ist es sinnvoll, sich über die Frage, was das Gewissen ist und wie es wirkt, ein paar philosophische Gedanken zu machen. Dabei lässt sich kritisch an Hegel und Heidegger anknüpfen. In diesem Podcast geht es zunächst um den Begriff des Gewissens bei Hegel.

    (Veranstaltungshinweis: Ein öffentliches Seminar, an dem alle philosophisch interessierten Menschen teilnehmen können, gibt es Anfang November in Münster. Weitere Informationen gibt es hier.)

     

    Update: Ein weiteres Video gibt es jetzt, in dem ich mich an den Begriff „Wirklichkeit“ bei Hegel annähere.

  • Einfach Hegel lesen?

    Einfach Hegel lesen?

    Über Philosophen wie Heidegger und Hegel kursieren hartnäckige Vorurteile: Sie seien dunkel und schwer verständlich. Manchmal wird sogar behauptet, diese Denker hätten sich absichtlich so unklar ausgedrückt, um nur von wenigen verstanden zu werden.

    Das hält viele davon ab, sich überhaupt mit diesen Philosophen zu beschäftigen. Man meint, man müsse erst ein langwieriges Studium absolviert haben, um eine Chance zu haben, Heidegger oder Hegel „zu verstehen“.

    Aber wer weiß schon, ob man einen Text richtig „verstanden“ hat? Welcher Experte könnte behaupten, zu wissen, was ein Hegel wirklich gemeint hat? Und was wäre damit gewonnen?

    Wer ein philosophisches Problem wälzt, kann in der Lektüre eines Hegel-Werkes Anregung und Hinweise finden, unerwartete Zusammenhänge werden sichtbar, nicht bedachtes wird deutlich. Und darauf kommt es letztlich an.