Schlagwort: SARS-CoV-2

  • ?!Ausgangssperre jetzt!?

    ?!Ausgangssperre jetzt!?

    Bayern und das Saarland haben sie, der Rest der Republik überlegt noch, ob sie tatsächlich notwendig ist: die Ausgangssperre, etwas weniger dramatisch klingend auch als Ausgangsbeschränkung bezeichnet. In der aktuellen Praxis bedeutet das: Zu Hause bleiben, auf die Straße bloß noch zum Einkaufen und für einen Spaziergang. Den Zweitgenannten aber bitte möglichst alleine und nicht unnötig in die Länge ziehen. Schulen, Kitas, Universitäten geschlossen: Eltern mit Kindern auf mitunter kleinstem Raum kaserniert. Soziale Kontaktpflege erfolgt via Facebook, Twitter, WhatsApp und Instagram. Polizei und Ordnungsamt kontrollieren, ob wir unseren Stubenarrest auch brav einhalten, bei Grüppchenbildung drohen drakonische Bußgelder. Über die Notwendigkeit von Militärpatrouillen wird nachgedacht. Die Bürger hamstern, obwohl hamstern erstmal gar nicht notwendig ist; aber wer weiß schon so genau, ob Klopapier, Nudeln und Dosenravioli in den kommenden Monaten nicht doch knapp und nur noch gegen Bezugsscheine verteilt werden? Klingt wie Resident Evil, Teil 2 oder chinesische Hardcore-Umerziehungspädagogik. Bei uns im freien Westen alles bis vor kurzem noch undenkbar. Aber Corona verändert uns und unseren Alltag rasanter, als sich die Zombies in R.E, Folge 3 vermehren.

    #staythefuckhome!

    Der kollektive Schlachtruf lautet: #staythefuckhome! Und wie das mit kollektiven Schlachtrufen so ist – man wird rasch als Realitäts- und Exponentialkurvenverweigerer abgestempelt, wenn man (a) Fragen stellt und (b) von der Sinnhaftigkeit der Maßnahme nicht zu hundert Prozent überzeugt ist, zu bedenken gibt, dass Söders Vorpreschen entgegen vorher getroffener Absprache mit dem Kanzleramt wenig kollegial anmutet. Da schallt einem in Facebook auch mal ein herzliches, „Du bist so asozial!“, entgegen.

    Eine grundlegende Frage müsste beispielsweise lauten: Weshalb wurde die von Corona ausgehende Gefahr noch im Februar mit gering eingestuft? Dass Pandemien die unangenehme Eigenschaft besitzen, sich rasend schnell weltweit zu verbreiten und sich dabei einen Scheiß um nationale Grenzen scheren, ist ja nun keine brandneue Erkenntnis. Warum keine frühe Warnung vor Großveranstaltungen wie Karneval, Konzerten und Sportevents? Weshalb wiegten wir uns noch viele Wochen nach den aus Wuhan zu uns gesendeten Bildern in trügerischer Sicherheit? Warum wurden die Experten und in der Folge die Politik erst nervös, als das Kind bereits in den Brunnen gefallen war bzw. das Virus in Norditalien wütete wie weiland der Schwarze Tod? Wäre, wäre … Fahrradkette? Stimmt. Aber zumindest die Frage darf ja noch erlaubt sein. Wenn man Prävention ernst nimmt, dann muss diese viel früher greifen, als bei Sars-CoV-2 geschehen. Mit Szenarien wie dem Aktuellen beschäftigt sich seit Jahrzehnten unser Katastrophenschutz in seinen Planspielen. Und bei biologischer Kriegsführung gilt die Regel, dass man erstmal das betroffene Gebiet – das wäre im vorliegenden Fall der Landkreis Heinsberg gewesen – abriegelt, bevor man die Durchseuchung einer Region oder gar eines Landes riskiert. An dieser Stelle aber auch schon wieder Schluss mit der Fahrradkette.

    #flatenthecurve

    Was bringt eine Ausgangssperre, die durchlöchert ist wie ein Emmentaler, nachdem ihn Dirty Harry für eine Schießübung benutzt hat? Nach wie vor pendeln Massen an Berufstätigen täglich zur Arbeit, wo sie auf andere eventuell infizierte Berufstätige treffen. Wir gehen weiterhin in den Supermarkt und stürzen uns dort in den Nahkampf um die letzte Dose Thunfisch und die finale 4er-Packung Zewa. Wir setzen uns in Busse und Bahnen, in denen der Passagier hinter uns sich gerade die Lunge aus dem Hals hustet und seinen Rotz dabei fahrlässig über den Haltegriff verteilt. Wer die Frage nach Sinn und Nutzen stellt, der wird auf die Notwendigkeit von #flatenthecurve verwiesen kombiniert mit Schaubildern für Dummies à la: Wie überlistet man eine Exponentialfunktion? Und es erfolgt natürlich der Hinweis auf Hubei, wo die chinesischen Behörden das Virus aufgrund der Zwangsquarantäne nun unter Kontrolle gebracht haben. Allerdings fielen die in Wuhan ergriffenen Maßnahmen sehr viel drastischer aus als bei uns. Es gab einen kompletten Lockdown und die Kasernierung der Bevölkerung dauerte deutlich länger als zwei Wochen. Und ob die bösen Geister nun tatsächlich dauerhaft aus Zentralchina vertrieben wurden, oder die Epidemie alsbald zurückkehrt, wird man mit Gewissheit erst in ein paar Monaten beurteilen können. Weshalb wir uns also in dem Glauben wähnen, wir Europäer bleiben jetzt alle ein paar Tage zu Hause, und danach kann alles wieder seinen gewohnten Gang gehen, erschließt sich mir selbst bei optimistischster Betrachtung des nun verordneten kollektiven Stubenarrests nicht. Auch die oben genannte Kurve wird sich binnen Zwei-Wochen-Frist nicht derart abflachen, dass unsere Krankenhäuser mit ihrer bestehenden Bettenkapazität die zu erwartende Masse der Neu-Erkrankten auffangen können werden. „Ihnen gehen sämtliche Kenntnisse der Exponentialrechnung ab, Herr Kolumnist. In 14 Tagen sind wir aus dem Gröbsten raus“, sagen Sie? „Hoffentlich behalten Sie Recht und nicht ich“, erwidere ich.

    Von der eklatanten Aushebelung unserer Grundrechte auf Bewegung, Pflege von Sozialkontakten und ungehinderter Berufsausübung mittels schwammiger Generalklauseln wie § 28 Infektionsschutzgesetz will ich hier gar nicht erst anfangen. Sonst werde ich in meinem seit einer Woche währenden Hausarrest noch deprimierter, als ich es als freiheitsliebender Mensch im Moment ohnehin schon bin. „Was nützen Ihnen diese Rechte, wenn wir demnächst alle tot sind?“, fragen Sie mich? „Stimmt natürlich auch wieder“, antworte ich Ihnen. Wobei wir die Fälle zunehmender häuslicher Gewalt und verzweifelter Sprünge vom Balkon, die ab Monat 2 in Quarantäne drohen, hier mal außen vor lassen wollen. Darüber reden wir, wenn es soweit ist.

    Aus der Krise lernen!?

    Sobald der Corona-Tsunami irgendwann abgeflaut sein wird – gibt Experten, die ein Abebben allerdings erst im kommenden Jahr prognostizieren –, dann stehen wir vor zwei Scherbenhaufen: (1) vielen Toten und (2) jeder Menge bankrotter Freiberufler, insolventer Mittelständler und ein paar Hunderttausend (vielleicht sogar Millionen) zusätzlicher Arbeitsloser. Ob man Lehren aus dieser Megakrise ziehen kann? Klar kann man das: Drohenden Seuchen wirkungsvoller begegnen, indem Warnstufen deutlich früher ausgerufen werden, Intensivkapazitäten der Kliniken aufstocken, medizinisches Personal besser bezahlen, sattelfeste rechtliche Grundlagen für solch einen Katastrophenfall schaffen, SCHNELLE finanzielle Hilfen für die Epidemie-Verlierer anbieten: z.B. ein zeitlich begrenztes (bedingungsloses) Grundeinkommen und/ oder Barschecks, wie sie in den USA verteilt werden sollen, Konjunkturprogramme nicht nur für die Großindustrie, sondern ebenfalls für den kleinen Mittelstand und die vielen freiberuflichen Einzelkämpfer etc. etc. Ob’s das alles nach Corona geben wird? Der Optimist in mir sagt: Ja. Der Pessimist in meiner linken Hirnhälfte meint hingegen: Die Wahrscheinlichkeit, dass die versprochenen Hilfen zügig und unbürokratisch ausgezahlt werden, liegt in etwa so hoch wie die, von Tante Mitzi zum Geburtstag ein Buch geschenkt zu bekommen, das man wirklich lesen mag. Beides im kleinen einstelligen Prozentbereich anzusiedeln. Ja ja, der Pessimist in meiner linken Hirnhälfte schweigt jetzt sofort wieder.

    Nun, da das Kind in den Brunnen gefallen ist, bleiben wir alle erstmal ein paar Wochen lang zu Hause, beten täglich darum, dass Instagram und Netflix störungsfrei funktionieren mögen, lesen endlich Tante Mitzis Bücher, lernen per Babbel Serbokroatisch und Finnisch, posten minütlich Kommentare in Facebook und überlegen, während wir mit streng rationiertem Toilettenpapier auf dem Klo sitzen, worüber wir uns heute Abend mit unserem Partner, den wir jetzt 24/7 an der Backe haben, unterhalten werden, denn so langsam gehen uns die Gesprächsthemen aus; ja, wir reagieren sogar schon leicht gereizt auf die pure Präsenz des anderen. Spätestens ab Woche 4 im Stubenarrest wird ein Run auf Psychopharmaka und Sedativa einsetzen. Hoffe, dass die Apotheken entsprechend vorbereitet sind.

    Am Ende dieser Kolumne wünsche ich uns allen, dass wir in Zeiten von Corona zumindest unseren (Galgen-) Humor nicht verlieren. Kommen wieder bessere Zeiten, allerdings auch neue Pandemien. Bleiben Sie gesund!

    #keepyoursenseofhumor

  • Kolumnenschreiben in Zeiten von Corona

    Kolumnenschreiben in Zeiten von Corona

    Ich geb’s zu: ich habe das Virus einige Wochen lang unterschätzt. Am Anfang wütete es in einer zentralchinesischen Provinz, bei der ich erstmal in meinem alten Diercke-Atlas nachschauen musste, wo genau die sich überhaupt befindet. Irgendwas ist in China mit seiner 1 Fantastilliarde Einwohnern krankheitsmäßig ja immer los, dachte ich, wenn darüber in der Tagesschau berichtet wurde und zappte im Anschluss weiter zu Netflix, um mir Resident Evil, Teil 5 anzugucken. Die Lage in Wuhan verschlechterte sich, die Behörden verordneten Zwangsquarantäne und Ausgangssperren, und ich überlegte: Die armen Menschen, ICH würde einen Lagerkoller bekommen, wenn ich meine eigenen vier Wände tagelang nicht verlassen dürfte. Der Erreger erreichte derweil Südkorea und Singapur, und mir ging durch den Kopf: WEIT weg von Zentraleuropa. Kein Grund zur Panik. Israel schloss seine Grenzen und setzte Flüge aus. Fand ich übertrieben. Zumal: Was interessieren ein Virus schon nationale Grenzen? Die ersten Menschen starben, und ich dachte: Das tun sie bei Grippe, Malaria und HIV ebenfalls, ohne dass darüber stündlich berichtet wird. Weiterhin kein Grund zu Panik und Hamsterkäufen. Das Leben muss trotz Todesfällen schließlich irgendwie weitergehen.

    Wer will schon Geisterspiele sehen?

    Mittlerweile ertappte ich mich allerdings dabei, dass ich mir die Hände häufiger und penibler wusch als sonst üblich und in der Schlange vor der Supermarktkasse misstrauisch darauf achtete, ob der Kunde vor oder hinter mir verdächtig hustete. Jetzt verfällst du selbst in Panik, seufzte ich und passte dennoch auf, ob die hübsche Bäckereifachverkäuferin Handschuhe überstreifte, bevor sie meine Brötchen in die Tüte packte. Halt so kleine Vorsichtsmaßnahmen, die den Alltag nicht allzu sehr einschränken. Hauptsache, die Bundesliga läuft weiter. Ein Wochenende ohne den Effzeh ist ein vergeudetes Wochenende.

    Dann drei zeitlich eng getaktete Paukenschläge: Italien schaltet in den Komplett-Krisenmodus, Veranstaltungen über 1000 Besucher sollen abgesagt werden, die Eishockeyliga stellt den Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung ein. Oha, denke ich, jetzt fehlen bloß noch Geisterspiele, aber wer will sowas ernsthaft erleben? Und es kam tatsächlich zu Geisterspielen. Zwar bloß ein Dutzend an der Zahl; allerdings waren die wie erwartet alle grausam anzuschauen. Wenn ich Friedhofsruhe haben möchte, gehe ich auf den Friedhof, aber setze mich nicht in eine Skybar, um den FC ohne Fans in Gladbach absaufen zu sehen. „Macht es wie die vom Eishockey oder verlängert die Saison in den Sommer hinein. Aber erspart uns Spiele ohne Zuschauer. Das ist wie Sex ohne Partner im Bett“, dachte ich und ging kopfschüttelnd zurück nach Hause. So langsam fing das Virus an, mir gehörig auf die Nerven zu gehen.

    Sich informieren hilft

    Da regelmäßiges Zeitunglesen und TV-Nachrichtengucken durchaus hilfreich sein können, den eigenen begrenzten Horizont zu erweitern, wurde mir peu à peu bewusst, dass sich die Gefahrenlage doch dramatischer darstellt, als ich mir das mit meinem Grippewellen-haben-wir-jedes-Jahr-ist-jetzt-nichts-besonderes-Latein laienhaft zurechtgebogen hatte. Vor allem geht’s ja bloß zur Hälfte darum, ob ich selbst aufgrund SARS-CoV-2 früher als geplant das Zeitliche segne, sondern es stellt sich ebenfalls die Frage, ob ich als eventuell von der Infektion nichts außer leichtem Fieber bemerkender Glückspilz dann als unbewusster Virenverteiler für mein Umfeld agiere und andere, weniger Glückliche mit schwächerem Immunsystem ins Grab befördere. Okay, leuchtet mir ein.

    Im Folgenden wechselte ich in meinen persönlichen Krisenmodus: Homeoffice, keine Restaurants & Café-Besuche, Skybar meiden (Fußball pausiert eh), Einkäufe im Supermarkt auf 2x/ Woche beschränken, alle bevorstehenden Geburtstagspartys abgesagt (u.a. meine eigene. Ganz praktisch. Erspart mir die Vorbereitungsarbeit und das lästige Aufräumen am Morgen danach), Hand leicht zum Gruß erheben anstatt andere evtl. infizierte zu schütteln, eine Armlänge Abstand einhalten und all so kleine Sachen, um dem Erreger das Überspringen auf mich nicht so leicht zu machen. Ob’s tatsächlich was nützt? Wer weiß das schon mit 100%iger Sicherheit?

    Und auch, wenn ich nach wie vor nicht davon überzeugt bin, dass sich Covid-19 zur bis dato schlimmsten Geißel der Menschheitsgeschichte entwickeln wird, so halte ich dieses Virus doch für einen guten Anlass, um zum einen unser Organisationstalent und zum anderen unsere Befähigung zur Solidarität in einer Krisensituation zu testen. Eine globale Seuche lässt sich nur durch konzertierte internationale Zusammenarbeit in den Griff bekommen. Nationale Alleingänge bringen wenig, wenn der Nachbar nicht ebenfalls zu gleichgelagerten Maßnahmen greift.

    Obwohl Skeptiker nun vor unnötig geschürter Panik warnen – von Panik kann ich in dem regionalen Umfeld, in dem ich mich bewege, nach wie vor nichts bemerken. Es sei denn, man bezeichnet bereits Homeoffice und reduzierte Nutzung des ÖPNV als Panik. Von dem, was den Verschwörungstheoretikern alles zu Corona einfällt, will ich hier gar nichts schreiben. Ansonsten verlöre sich die Kolumne im Uferlosen, dermaßen viel fällt den Verschwörungstheoretikern an Quark zu dieser Pandemie ein. Aber so sind diese Menschen halt, sonst wären sie ja keine Verschwörungstheoretiker.

    Bisherige Maßnahmen sind zu lasch

    Wenn man den Gedanken der Verzögerung der Ausbreitung wirklich ernst nimmt, dann reichen die bisher getroffenen Maßnahmen allerdings bei Weitem nicht aus. Dann muss der ÖPNV (die schlimmste Virenschleuder überhaupt) stark gedrosselt, müssen on top zu Schulen und Kindergärten weitere Begegnungsorte (Universitäten, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Gaststätten, Clubs etc.) geschlossen, muss Homeoffice, wann immer möglich, verpflichtend und muss der nicht-lebensnotwendige Einzelhandel dicht gemacht werden. Notfalls sind Ausgangssperren zu verhängen. Ein paar Tage auf dem heimischen Sofa werden wir doch aushalten. Oder nicht?

    Jetzt verfallen Sie aber richtig in Panik, Herr Kolumnist, sagen Sie? Geht so. Ich sitze zu Hause mit einer Tasse Kaffee neben mir, während ich mit Puls im Normalbereich diese Zeilen tippe. Noch nicht mal einen Coronatest habe ich bisher absolviert. Ich meide eben eine Zeit lang Kontakt mit Menschen, wo er nicht unbedingt notwendig ist, und halte mich an die Häufig-Hände-waschen-Regel. Finde ich jetzt beides weder schwierig, noch gar dramatisch.

    Und die Wirtschaft, was ist mit der Wirtschaft? Wir schlittern wegen der Covid-Panik in eine riesige Rezession, gegen die die Finanzkrise 2008 wie ein unschuldiges Kinderspiel anmutet, geben Sie nun zu bedenken? Wer weiß das schon so genau, antworte ich. Vielleicht kommt’s so, vielleicht auch nicht. Aber lieber zwei, drei Wochen ökonomischer Stillstand als viele Jahre tot.

    Obwohl ich als Rheinländer bis zu einem gewissen Grad zum Fatalismus neige – Et kütt, wie et kütt. Da mähste eh nix –, bin ich mittlerweile doch zu der Überzeugung gelangt, dass bei einer Seuche konsequentes Durchgreifen wie in China und Italien erfolgversprechender ist als bloße Appelle an die Vernunft des Einzelnen oder unser Kölner Mantra „Et hätt noch emmer joot jejange“. Manche Dinge gehen eben nicht gut, wenn man nicht rechtzeitig rigorose Gegenmaßnahmen ergreift. Vorsicht ist in Zeiten einer weltweiten Pandemie eine Tugend.