„Ich trage Kopftuch. Na und?“

Solange unsere Mütter und Großmütter in deutschen Krankenhäusern putzten und in Großküchen Kartoffeln schnibbelten, hat sich kein Mensch für das Kopftuch interessiert. Erst jetzt, wo eine selbstbewusste Generation junger Muslima mit Kopftuch in den Universitätsvorlesungen sitzt und in akademische Berufe drängt, wird dieser kleine Fetzen Stoff zum Riesenthema aufgebauscht.
(c) Raja A. (33 Jahre, Rechtsanwältin)

Es ist ein schöner Spätsommertag, an dem Raja A. und ich uns für ein Interview verabreden. Wir arbeiten gemeinsam in einer auf Verbraucherschutz spezialisierten Düsseldorfer Kanzlei. Sie als Anwältin im Bereich Mandanten-Support, ich als Mann fürs Kaufmännische, der für sämtliche Zahlen zuständig ist, auf die Juristen bekanntermaßen keine Lust verspüren. Raja stieß vor zwei Monaten zu uns, ist ein quirliger, fröhlicher Typ. Worte und Sätze sprudeln unaufhörlich aus der zierlichen Person heraus. Ich taxiere sie auf die doppelte Sprechgeschwindigkeit im Vergleich zu meiner. Raja erscheint jeden Tag mit einem andersfarbenen Kopftuch, muss ein paar Dutzend dieser Stoffteile besitzen. Sie trägt es in der Variante Hidschab. Das ist ein langer Schal, der um Hals und Kopf geschlungen wird und dabei Haare, Ohren, Schultern und Ausschnitt bedeckt. Immer modisch abgestimmt auf den Rest der Kleidung. Sie ist Deutsche mit marokkanischen Wurzeln – der Begriff „Migrationshintergrund“ klingt ihr zu bürokratisch –, zweite Generation. Die Familie stammt aus Tanger; mir bestens bekannt als Schauplatz von Teil 3 der Bourne-Trilogie. Raja spricht Deutsch als Muttersprache und beherrscht ebenfalls den marokkanischen Dialekt des Arabischen. In ihrer Freizeit reist sie gerne und hält sich abends nach dem Job in einem Sportstudio fit.

Wir nutzen die Mittagspause, um uns auf einer Parkbank im Benrather Schlosspark über das Kopftuch, die Beweggründe, es zu tragen und ihre Erfahrungen mit Diskriminierung zu unterhalten.
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Hir: Raja, lass mich mit dieser Frage beginnen: Trägst du das Kopftuch aus Familientradition oder aus religiöser Überzeugung?

Raja A.: Das Kopftuch ist für mich kein Symbol, sondern ein Teil meiner religiösen Identität. Ich habe mich mit 23 dafür entschieden, es zu tragen. Vorher hatte ich mich intensiv mit den religiösen Geboten meines Glaubens beschäftigt. Es gab keinerlei familiären Druck, es zu tun. Meine Schwester und meine Schwägerin tragen es nicht. Für mich persönlich hat das nichts mit familiären oder traditionellen Strukturen zu tun, sondern es ist meine freie Entscheidung aufgrund religiöser Überzeugung.

Hir: Könntest du das bitte nochmal etwas präzisieren. Womit könnte man das bei einem Christen vergleichen?

Raja A.: Das Kopftuch hat viel mit religiösen Werten zu tun: Frömmigkeit, Zufriedenheit, Bescheidenheit. Das Kopftuch vermittelt diese Werte, gibt mir einen gewissen Schutz, gibt Distanz zu gewissen Sachen.

Hir: meint genau was?

Raja A.: Mit einem Kopftuch würde man nicht unbedingt an einer Stange tanzen. Es gibt Schutz vor dem eigenen Ich, bedeutet Keuschheit. Es bedeckt einen Teil meiner Schönheit, gibt mir Respekt vor meiner eigenen Schönheit.

Hir: Kennst du irgendwas im Christentum, das damit korrespondiert?

Raja A.: Bei Frauen nein. Im modernen Christentum ist mir kein Gebot bekannt, das Frauen auferlegt, sich zu bedecken. Existiert aber im Judentum. Auch hier bedecken sich die Frauen mitunter mit einem Schleier.

Hir: Das zugrundeliegende Gebot heißt wie?

Raja A.: Bedecke deine Haare, Schultern und Brüste mit einem Schleier.

Hir: Dieses Gebot entstammt direkt dem Koran?

Raja A.: Ja … in den Hadhiten wird nur beschrieben, wie sich die Frauen in der frühislamischen Zeit kleideten. Das zugrundeliegende Gebot steht aber im Koran selbst.

Viel freierer Umgang mit dem Thema in Großbritannien

Hir: Warum hast du diese Entscheidung gerade mit 23 getroffen? Weshalb nicht früher oder später?

Raja A.: Der Entschluss reifte in mir während meines Jurastudiums. Im Sommer 2008 unternahm ich dann mit einer muslimischen Jugendgruppe eine Reise nach England. Speziell während unseres Aufenthalts in London bemerkte ich, dass dort viel freier mit dem Thema Kopftuch umgegangen wurde als bei uns. Niemand schien sich darum zu scheren. Keine komischen Blicke wie in Deutschland. Sogar auf Plakaten wurde mit Kopftuch tragenden Frauen geworben. Sowas kannte ich aus der Heimat überhaupt nicht. Als gläubige Muslima, die ich damals schon war, war das das letzte Puzzlestück, das mir zu meiner endgültigen Entscheidung gefehlt hatte. Mich überkam während dieser Reise das starke Gefühl: Das ist jetzt der richtige Zeitpunkt, es zu tragen.

Hir: Was bedeutet gläubig für dich sonst noch?

Raja A.: Meine persönliche Interpretation von Glauben lautet: Den Glauben den man gewählt hat ganzheitlich zu leben. Güte, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Zufriedenheit, mit Bedürftigen teilen, Engagement für Tiere … ich bin Vegetarierin.

Die 5 Pflichtelemente des Islams lauten: Glaube an den einzigen Gott und an seinen letzten Propheten, fünf Mal am Tag beten, Fasten im Ramadan, spenden und pilgern.

Für mich ist es wichtig, ein ehrlicher Mensch zu sein und durch mein Dasein die Welt etwas besser zu machen.

Bei diesen Werten gibt es sehr viele Gemeinsamkeiten mit anderen Religionen und Kulturen.

Ich persönlich habe mich mit 18 für den religiösen Weg entschieden.

Hir: Deine Mutter trägt Kopftuch?

Raja A.: Ja. Aber erst seit ihrem 40sten Lebensjahr.

Hir: Was ist gut am Kopftuch? Bietet es beispielsweise Schutz vor ungewollter männlicher Anmache?

Raja A.: Das Kopftuch ist eher ein Schutz vor mir selbst als den Männern gegenüber. Das Kopftuch schützt mich nicht davor, ob mich ein Mann attraktiv findet oder nicht. Es ist abhängig von meinem Verhalten – egal, ob ich Kopftuch trage oder nicht – wie ich auf Männer wirke.

Es ist für mich ein guter Reminder, ich werde täglich daran erinnert, wer ich bin; sicherlich hat es auch Einfluss auf mein Verhalten.

Hir: Würdest du dich in der Interaktion Frau-Mann anders verhalten, wenn du dein Haar offen trügst?

Raja A.: Ich glaube nicht. Das Kopftuch entscheidet nicht darüber, wie meine Interaktion mit Menschen geschieht. Meine Werte bestimmen mein Verhalten und die Interaktion mit anderen Menschen.

Im Referendariat war’s am Schlimmsten

Hir: Du gibst das Stichwort zu meiner nächsten Frage: Fühlst du dich durch das Kopftuch diskriminiert?

Raja A.: Ja! Auf vielen Gebieten. Z.B. auf dem Arbeitsmarkt. Viele Arbeitgeber in Deutschland sind nach wie vor nicht bereit, eine Frau mit Kopftuch einzustellen. Und das liegt vor allem daran, dass wir nicht genügend über das Kopftuch aufklären.

Bei den Vorstellungsgesprächen wird einzig auf das Tuch gestarrt. Und mein Lebenslauf und meine Zeugnisse gar nicht beachtet. Dann wird gesagt: »Das passt nicht zu unserem Frauenbild«. Und das ist patriarchalisches Denken. Es wird nicht mit den Frauen geredet, die Kopftuch tragen, sondern es wird über sie geredet. Es wird mit den Leuten diskutiert, die es nicht tragen, und die keine Ahnung vom Islam haben. Und das kann nicht Sinn der Sache sein.

Hir: Kannst du das noch etwas detaillierter schildern?

Raja A.: Ich ernte abwertende Blicke, wenn ich einen Raum betrete. Die Leute schauen erstaunt, weil sie aufgrund des Telefonats eine blonde, blauäugige Deutsche erwartet hatten und nun erscheint eine Kopftuch tragende Frau, der man die ausländische Herkunft ansieht, zum Gespräch. Oder aber man sagt zu mir: »Frau A., gerne können Sie bei uns beginnen. Dann aber ohne Kopftuch«.

Hir: Hast du ein paar weitere Situationen für uns, in denen du dich wegen des Kopftuchs benachteiligt fühltest?

Raja A.: Eine Kopftuch tragende Frau erfährt in der deutschen Gesellschaft oft Ablehnung. Sie wird schnell in die schlecht Deutsch sprechende, unterdrückte Schublade einsortiert.

Mein bisher schlimmstes Erlebnis war die Referendarstation bei der Staatsanwaltschaft. Mein Ausbilder – ein älterer Herr Mitte 50 – empfängt mich mit den Worten: »So nicht!«
Ich antworte völlig überrascht: »Wie bitte?«
Darauf er: »Das ist ja eine Frechheit mit Ihrem Kopftuch.«
Ich antworte: »Das wird schwierig mit uns beiden werden, denn ausziehen werde ich es auf keinen Fall«.

Er bringt dann das Beispiel mit den Lehrerinnen, denen das ja auch untersagt sei. Woraufhin ich ihm erkläre, dass das überhaupt nicht stimmt. Es gibt eine Gymnasiallehrerin, die heißt Fereshta Ludin, die wegen ihres Berufsverbots bis zum Bundesverfassungsgericht klagte. Das Gericht erklärte, dass ein generelles Verbot einzig für Kopftuchträgerinnen nicht haltbar wäre. Es sei zudem Ländersache, inwieweit Gesetze erlassen werden, um sämtliche religiösen Symbole zu unterbinden.

Um zum Ausbilder in der Staatsanwaltschaft zurückzukommen: Ich habe dann bei ihm trotzdem meine Wahlstation gemacht. Durfte allerdings nicht vor Gericht plädieren. Als Begründung wurde ich gefragt: »Wie soll sich denn der Angeklagte fühlen, wenn er sich mit einer Staatsanwältin konfrontiert sieht, die Kopftuch trägt?« Was für ein fadenscheiniger Unsinn! Der Angeklagte ist ein Betrüger, Vergewaltiger oder Mörder, eben jemand, dem eine x-beliebige Straftat vorgeworfen wird. Und er bekommt Angst vor einer Kopftuch tragenden Staatsanwältin? Eine völlig willkürliche Argumentation des Chefs, der jede Grundlage in den Verwaltungsvorschriften fehlte.

Diese Station war für mich damals psychisch sehr belastend, weil ich die Ablehnung dort täglich zu spüren bekam. Jeden Morgen, wenn ich ins Büro aufbrach, wusste ich schon auf der Hinfahrt, dass es ein emotional unschöner Arbeitstag werden würde.

Hir: Gab’s da nicht auch eine Geschichte im Fitnesscenter?

Raja A.: (lacht) Du hast ein gutes Gedächtnis. Ja, davon hatte ich dir schon mal erzählt … vor einigen Jahren begleitete ich eine Freundin in deren Sportstudio und wollte ein Probetraining absolvieren. Erst war alles okay mit mir und Kopftuch. Bis sich plötzlich ein älterer Mann bei der Studioleitung über mich beschwerte. Die zitierte mich zu sich und erklärte mir, dass man mit Kopftuch nicht trainieren dürfte. »Warum?«, fragte ich. »Das steht so in der Hausordnung«, bekam ich zur Antwort. »Dann möchte ich diese Hausordnung mal sehen«, verlangte ich. Als Juristin sind solche Sachen ja ein gefundenes Fressen für mich. Es stand natürlich nicht drin. Weshalb auch? Ich wollte daraufhin das Training fortsetzen. Das wurde mir aber nicht gestattet, ich bekam Hausverbot. Das muss man sich mal vorstellen: Rassentrennung in einem deutschen Sportstudio.

Hir: Wie ging die Angelegenheit aus?

Raja A.: Ich habe mit Leserbrief an die Zeitung gedroht und das Studio verlassen. Habe den Brief zwar nie geschrieben, mich allerdings in einem anderen Studio, in dem man mit dem Kopftuch keine Probleme hat, angemeldet. Ich meine, es gibt einige Spitzensportlerinnen, die das Tuch sogar bei Wettkämpfen tragen, und da soll es in einem Wuppertaler Fitnesscenter nicht möglich sein? In welchem dunklen Jahrhundert leben wir?

Der Staat soll sich nicht in die Kleidung seiner Bürger einmischen

Hir: Was wäre, wenn das Tragen in Deutschland verboten würde? Wie würdest du reagieren?

Raja A.: Ich würde mich mit allen mir zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln dagegen wehren.
Ein Verbot würde für mich bedeuten, dass ich in Deutschland nicht mehr leben kann, da muslimisches Leben eingeschränkt und für mich nicht mehr möglich wäre.

Artikel 4 unseres Grundgesetzes sichert die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Man darf glauben, was man will und sich natürlich ebenfalls entsprechend kleiden. Das Kopftuchtragen muslimischer Frauen ist von der Verfassung geschützt, und es handelt sich um ein hohes Gut, mit dem wir insbesondere auch die Religionsfreiheit der Minderheiten schützen.

Hir: Solltest du mal Töchter haben – müssten die das Kopftuch tragen?

Raja A.: Bei Erziehung denke ich nicht an müssen oder nicht-müssen, sondern an eine Begleitung auf Augenhöhe. Meine Töchter können und sollen sich frei entscheiden. Aber das könnte eventuell auch schon früh passieren. Ich möchte gerne meine Kinder dabei begleiten, selbstbewusste und selbstbestimmte Menschen zu werden.

Hir: Wenn wir mal an das Mobbing in Kindergarten und Grundschule denken – wäre es nicht besser, falls die Entscheidung erst mit 14, 16 oder 18 fiele?

Raja A.: Kinder mobben nicht. Sie sind ein Spiegelbild ihrer Eltern. Man kann – auch kleine – Kinder über das Kopftuch sehr gut mit pädagogischen Mitteln aufklären. Dann würde auch nicht gemobbt.

Der Gesetzgeber soll Kleidung – auch für Kinder – nicht vorschreiben oder verbieten. Der Erziehungsauftrag liegt in erster Linie bei den Eltern.

Hir: Was ist mit gemeinsamem Sportunterricht?

Raja A.: Erlaubt. Ich selber mache jeden Sport mit. Ich trage allerdings die Islam-übliche Kleidung dabei.

Hir: Und das besonders diskutierte gemeinsame Schwimmen?

Raja A.:Trage ich Kopftuch, dann wähle ich den Burkini. Trage ich keins, dann ist auch ein herkömmlicher Badeanzug in Ordnung.

Das Kopftuch bedeutet auch Befreiung

Hir: Siehst du das Kopftuch nicht manchmal insgeheim doch als Symbol männlicher Machtstrukturen?

Raja A.: Nein ich sehe das nicht so. Das Kopftuch ist Ausdruck individueller Religiosität und hat an sich nichts mit patriarchalischen Machtstrukturen zu tun. Sicherlich kann es wie alle anderen Mittel, Normen oder Haltungen für solche missbraucht werden.

Die Benachteiligung der Frau, auch im Westen, besteht für mich beispielsweise darin, dass wir Frauen weniger Geld verdienen bei gleicher Arbeit und das völlig unabhängig davon, ob wir ein Kopftuch aufhaben oder nicht.

Hir: Wie hältst du es mit der Burka?

Raja A.: Die Burka gründet für mich auf keiner religiösen Pflicht. Sie wirkt auch auf mich befremdlich, bewirkt große Distanz zur Trägerin.

Trotzdem bin ich gegen ein Verbot. Eine demokratische Gesellschaft muss das aushalten. Es gibt einige, die sich ne Menge ausziehen und andere, die sich viel Stoff anziehen möchten. Beides muss möglich sein.

Hir: Lass uns zum Schluss hin noch auf einen besonders sensiblen Punkt kommen. Stehen deiner Meinung nach streng religiöse Menschen überhaupt noch auf dem Boden der Verfassung? Überlagern im Zweifelsfall göttliche Gebote die weltliche Gesetzgebung?

Raja A.: Ich bin stolze deutsche Bürgerin und bin stolz auf unser Grundgesetz. Ich möchte nur in einer Demokratie mit funktionierender Gewaltenteilung leben. Für die verfassungsrechtlichen Werte stehe ich komplett ein. Diese Verfassung gewährt mir, meinen Glauben frei auszuüben und gleichzeitig gebietet mir meine Religion, dass ich die Gesetze des Landes einzuhalten habe, in dem ich lebe.

Hir: Wie siehst du dich selbst als zweite Genration in unserem Land?

Raja A. Ich bin Deutsche mit marokkanischen Wurzeln. Den Begriff „Migrationshintergrund“ mag ich nicht. Meines Erachtens ist der Begriff durch die überbordenden Debatten negativ behaftet. Und lass mich zum Schluss noch Folgendes sagen: Wir jungen Muslima fühlen uns mit Kopftuch frei und selbstbestimmt. Unser Gefühl mit dem Tuch weicht stark von der Einstellung unserer Mütter und Großmütter ab.

Hir: Raja, herzlichen Dank für das ausführliche und sehr offene Gespräch!

Das Interview wurde geführt am 14. Sept. 2018 in Düsseldorf-Benrath.

Mit Dank an Katja Thorwarth, die mich bei der Zusammenstellung des Fragenkatalogs beraten hatte

36 comments
Jerry Cotton

… nun ja, Herrr H.H., ob ‚die junge Anwältin Raja A.‘ ein Kopftuch trägt, interessiert in echt niemanden … es geht wohl eher darum, das das Kopftuch, nach ihren eigenen Worten, ‚ein Teil ihrer religiösen Identität‘ ist. Eine religiöse ‚Identität‘ – Islam/Mohammedanismus – die nicht zu Deutschland und Europa gehört.

Benedikt XVI. vor dem Deutschen Bundestag im September 2011:

‚Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom – aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden‘

Und nun? Ich will keine Islamisierung Deutschlands und Europas.

Warum?

Mohammedaner teilen Menschen in drei, vier, Klassen ein:
Die erste Klasse bilden die Mohammedaner selber. Sie allein verfügen über alle Rechte.
Die zweite Klasse sind die sogenannten ‘Dhimmis’, Angehörige bestimmter, im Koran benannter ‘Schriftreligionen’ wie Juden und Christen.
‘Dhimmis’ haben eingeschränkte Rechte und müssen eine spezielle ‘Schutzsteuer’ entrichten.
Die dritte Klasse bilden die ‘Dharbis’. In diese Kategorie fallen alle die nicht Mohammedaner oder ‘Dhimmis’ sind. ‘Dharbis’ haben keinerlei Rechte, vor allem besteht für sie kein Schutz auf Leben und Eigentum. Mohammedaner können mit ihnen verfahren, wie sie wollen.
Beispiele in Vergangenheit und Gegenwart zuhauf.

Mehr. Ich wehre mich gegen eine Zwangsislamisierung Deutschlands und Europas. Das ist mein Recht und meine Pflicht meinen Kindern gegenüber.

Ich fordere eine Volksabstimmung, einen demokratischen Volksentscheid, zum ‘Beitritt’ oder Nicht-‘Betritt’ der Türkei in die EU und auch zu Fragen der Einwanderung von Abermillionen Mohammedaner nach Deutschland und Europa.

(Im Übrigen wird in Deutschland niemand benachteiligt. Das Jammern, ausschließlich das der Mohammedaner, angeblicher Benachteiligung wegen, geht auf den Keks.)

Aber zum immerfort angeführten Argument der garantierten Religionsfreiheit im GG.

Der Islam ist keine ‘Religion’ im Sinne des Artikel 4 im Grundgesetz, auch wenn er religiöse Elemente enthält, solange die Gewalt zu seinen Grundlagen und Äußerungsformen gehört.
Das GG deckt keine Bewegung, die zur Gewalt greift, nur weil sie sich ‘Religion’ nennt. Zwischen dem Religionsverständnis Artikel 4 Grundgesetz und dem Mohammedanismus liegen Welten. Das zeigen viele Mohammedaner selbst, indem sie Integration in den demokratischen Staat ablehnen und sich in Parallelgesellschaften organisieren.

Was unter Religion im Sinne des Grundgesetzes zu verstehen ist, entscheidet allein deutsches Recht. Auch rechts- oder linksradikale Organisationen, denen Bereitschaft zur Gewalt nachgewiesen wird, haben ‘friedliche’ Mitglieder. Gewaltbereite Organisationen werden zu Recht trotzdem verboten und vom Verfassungsschutz kontrolliert.

Im Falle des Islam kommt die Besonderheit hinzu, dass dieser seinen Mitgliedern erlaubt, die ‘Ungläubigen’ zum Zwecke der Ausbreitung des Islam zu täuschen.
Eine Verpflichtung zur Wahrheit – ‘Du sollst nicht lügen’ – gibt es nicht. Nicht jeder ‘Friedliche’ ist noch friedlich, wenn die Stunde etwa der Mehrheit kommt.
Vor diesem Hintergrund ist es ein Fehler, mit Hinweis auf ‘friedliche Moslems’ die Tatsache zu verdrängen, dass Gewalttaten in der Lehre des Islam eine Grundlage haben und sich ‘im Namen Allahs’ auf Befehl ausgerechnet der Geistlichkeit tagtäglich ereignen.

Der islamische Gelehrte Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo, auf eine Frage zur Friedfertigkeit im Koran:

‚Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die ‚Die Kriegsbeute‘ heißt. Es gibt keine Sure, die ‚Frieden‘ heißt. Der Jihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.‘

Glaube lässt sich nicht erzwingen, Unterwerfung unter das islamische Recht aber sehr wohl. Und sich den Mohammedanern widersetzen – ist tödlich. Allein dazu genügt der Hinweis auf die Apostasie, den Glaubensabfall im Islam, bei dem alle Rechtsschulen im Islam die Todesstrafe fordern: https://bit.ly/2O1Vd1Y

Dazu zählt auch, oder gerade, der sogenannte Ehrenmord, an Frau und Kind. Daher mein Vorhalt; eine Religion die dekretiert, dass Religionsabtrünnige ermordet werden MÜSSEN, ist gar keine Religion – sondern ein erbärmlich, menschenfeindlicher Abschaumkult.

Damit ist auch schon alles gesagt über diesen Primitivkult und seine Anhänger. Nur, das eine vielleicht noch; welcher zivilisierte Mensch will die in seinem Land haben?

    Fred Groeger

    Es gibt im Grundgesetz keinen Artikel, der muslimischen Glaubensrichtungen den Religionsstatus aberkennt.

    Du verstehst Artikel 4 GG gar nicht.

      Jerry Cotton

      … Freddy hat Ausgang!

        Ute Quabeck

        Eine einzige Apologetik einer im Anlauf steckengebliebenen Kultur und ihres sichtbarsten patriarchalischen Symbols: des Kopftuchs. Und Sie wollen promovierter Politologe sein, Herr Hirsch…

      Jerry Cotton

      … im Übrigen, F.G., habe ich nix davon geschrieben, das das GG ‚muslimische Glaubensrichtungen den Religionsstatus‘ aberkennt. Was für ein Quark. Das GG aberkennt auch keinen Mord. Das GG ist schlichtweg mit Islam und Mord nicht vereinbar. Comprende?

      Allein im Dekalog findest unter 6. Du sollst nicht morden.

        Jerry Cotton

        … Korrektur > unter 5.

          Fred Groeger

          Ach „Jerry“.

          Darüber diskutiere ich jetzt gar nicht. Das Tötungsverbot in jüdischen und christlichen Glauben ist auch nur Nippes, weil Moses und Co. massig gemordet und gemeuchelt haben, wenn „Gott“ das angeblich erlaubt hat. So gesehen, wären dann alle Religionen die auf dem Alten Testament basieren, nach deiner Logik, nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.

          Du könntest in deiner wirren Logik auch „Das GG ist nicht mit Christentum und Mord vereinbar!!!1!“

          Das wäre nicht weniger beknackt, aber so kennt man dich ja.

          Fred Groeger

          Lies doch einfach mal das Interview mit der jungen Frau und lade deine Hetze gegen Muslime auf deinen Kloppi-Seiten ab, „Jerry“.

          Du musst doch nicht jedesmal wie ein Irrer deinen Schwachsinn unter Kolumnen schreiben.

          Jerry Cotton

          … F.G., du schreibst Quark; die hebräische Bibel, Tanach, von den Christen nicht ohne Grund als das ‘Alte Testament’ benannt, sind kulturelle Gedächtnisgeschichten und keine ‘Darstellungen konkreter Ereignisse‘. Für Christen gilt das ‘Neue Testament’.

          Wogegen der Koran den Mohammedanern als originalgetreu zuletzt gesprochenes Wort ‚Allahs‘ gilt. Die Gewaltaufforderungen im Koran sind genauso gemeint, wie Mohammed sie ausgerufen und auch selbst praktiziert haben soll. Genau so wie ich es bereits – der Hinweis auf die Apostasie, den Glaubensabfall im Islam, bei dem alle Rechtsschulen im Islam die Todesstrafe fordern – nachgewiesen/geschrieben habe.

          Wenn jemand schwachsinnig schreibt, dann bist du es – Fred Groeger.

          Jerry Cotton

          . zum Thema Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels:

          ‚Abgesehen von Religionen, die Menschenopfer, Kannibalismus, Witwenverbrennung und Sklaverei praktizieren, haben wir es beim „politischen Islam“ (ein tautologischer Begriff, denn wer Mohammed folgt, muß machtpolitisch agieren) mit einer Religion zu tun, die in ihrer tradierten Unrechtsordnung (Scharia) eine Gefahr bildet, vor der sich besonders Christen und Juden, Frauen und Homosexuelle in acht nehmen müssen. Bevor sich unser Rechtsstaat einer solchen Religion unterwirft, ist Widerstand geboten, aus naturrechtlicher Notwehr und Nothilfe. Sogar aus christlicher Pflicht – bei aller persönlichen Feindesliebe, die sich nicht auf eine „asymmetrischen Demobilisierung“ des Gegners einlassen kann, dessen Positionen opportunistisch zu vereinnahmen wären. Die Merkel-Strategie der Einlullung von Gegnern und Konkurrenten funktioniert nicht auf Dauer, weder parteipolitisch noch kirchlich. Und die allgemeine Harmonie ist nicht der oberste Wert, sondern steht eher für einen faulen Frieden.‘

    Raja A.

    Ei Ei Ei……hier wird aber eine ganze Menge Frust abgelassen und zudem noch vermischt. Eine differenzierte Betrachtungsweise könnte Ihnen helfen. Zudem empfehle ich einen Therapeuten der nimmt Ihnen bestimmt auch die Angst vor der „drohenden Zwangsislamisierung“

      Jerry Cotton

      @Raja A.

      … werte Fr. Raja A., weder vermische ich Eier, noch lasse ich Frust ab oder fürchte mich. Das sind allein Ihre Projektionen.

      … und da ich weder freiwillig noch zwangsweise ein Kopftuch als ‚Teil einer religiösen Identität‘ trage, oder warum auch immer sonst wie benötige, sehe ich Ihre Empfehlung für eine therapeutische Behandlung als gut gemeint – aber falsch adressiert – zur Kenntnis.

      Rainer Seifert

      Wer rechnen kann ist schwer im Vorteil. Ansonsten hilft es, einen Blick auf die Geschichte des Kosovo zu werfen.

      Aber zum Glück bringen sich die Kartoffeln ja nun schon selber mit dem Messer um, wie der HoGeSa Mensch diese Woche Donnerstag in Mönchengladbach. Er ist wohl beim Kartoffelschälen mit dem Messer gleich mehrfach abgerutscht. Ausgesprochenes Pech, kann aber schon mal passieren.

      Es wäre ja auch zu blöd und durchsichtig, wenn nun mehrere Opfer hintereinander nach Tritten gegen den Kopf an Herzversagen sterben würden. Schätze, das nächste Opfer fällt die Treppe herunter. Oder mal abwarten, was den Krimino logen noch so einfällt. Abendliche Krimis aus dem alltäglichen echten Leben gibt es ja reichlich zur Auswahl. Da sollte sich schon was Brauchbares finden.

      Rainer Seifert

      „Und lass mich zum Schluss noch Folgendes sagen: Wir jungen Muslima fühlen uns mit Kopftuch frei und selbstbestimmt. Unser Gefühl mit dem Tuch weicht stark von der Einstellung unserer Mütter und Großmütter ab“

      Wir jungen Muslima? Ich kenne recht viele, die kein Kopftuch tragen. Aber das sind ja bekanntlich keine guten. Jedenfalls musste sich Heinz Buschkowskys Frau dies nach seiner Aussage bei „Beschwerden“ über ihre Tochter anhören. Da hören also Kulanz und Verständnis schon abrupt auf. Für mich eine Unverschämtheit – wo leben wir denn?

      Komisch, nicht wenige eurer Glaubensschwestern im Iran sehen das mit dem Kopftuch völlig anders. Sie riskieren sogar durch das Nichtanlegen Diskriminierung, Haft und Schlimmeres. Es reicht ja, wie viele „Schutzsuchende“ unsere europäischen Frauen ohne Kopfbedeckung betiteln, sehen, behandeln und herabwürdigen.

      Mir ist es im Prinzip gleich, ob eine Frau hier Kopftuch trägt oder nicht (hat meine Uroma in Schlesien ja auch bei der Feldarbeit gemacht), aber die nächsten Schritte sind dann schon wieder ein ganzes Stück Richtung antieuropäischer Haltung weiter. Unsere Damen können ja auch nicht in moslemischen Ländern im Bikini herum laufen. Und das, obwohl sie dort nur Urlauber sind und nicht wie die Masse der Asylbegehrenden hier Transferempfänger von Allahs.großzügigen Spenden.

Tilman

Im Koran gibt es kein Kopftuchgebot. Das ist eine fundamentalistische Auslegung von einigen, wenigen Stellen. Wer ein Kopftuch trägt, ist daher Islamistin und in staatlichen Ämtern wie z. B. als Staatsanwältin vollkommen ungeeignet. Ich verstehe auch nicht, wie man eine Frau mit Kopftuch in einer Rechtsanwaltskanzlei einstellen kann, wenn sie durch Kopftuch eine fundamentalistische Haltung signalisiert. Beim Rechtsanwalt sollte es um deutsche Gesetze gehen, nicht um angebliche islamische Gebote.
Davon mal abgesehen – wenn ich mir ansehe, wie sich Kopftuchträgerinnen sonst so aufballern und schminken, ist es auch mit den angeblichen islamischen Werten wie Bescheidenheit auch nicht weit her…

Tilman

Auch schön: „Rassentrennung in einem deutschen Sportstudio“ Nun ist das Kopftuch also mit einer Rasse verbunden, und wer es ablehnt, ist Rassist? Das ist eine ähnliche Schlawinernummer wie mit der „Islamophobie“. Wer so mit Begriffen hantiert, sollte nicht Juristin sein…

    Fred Groeger

    Achje. Es gibt aber eben keinen plausiblen Grund ein Kopftuch in einem Sportstudio abzulehnen, außer Diskriminierung.

    Eine Muslima kann Sport in einem ganz normalen Trainingsanzug treiben und der einzige Unterscheid zu einem anderen Kunden wäre dann das Kopftuch.

    Was sollte dann also ein Verbot?

    Jeder ander Sportstudio-Kunde darf ja auch Bandana, Basecap oder Kapuze tragen.

      Heiko Heinisch

      Dass das Verbot nicht begründbar und diskriminierend ist, ist keine Frage, aber Rassentrennung? Dass ist genau das Narrativ, das ich in islamistischen Kreisen beobachte: Der Vergleich der Situation von Muslimen (ganz allgemein) in Europa mit den Schwarzen in den USA. Und das entbeht nun einmal jeder Grundlage, ergibt aber eine bei Linken gut verkaufbare Story.

        Fred Groeger

        Nee. Der Vergleich wäre eher mit Juden, die wegen des Tragens einer Kippa zum dumm angemacht werden.

        Es laufen so superschlaue Panikmacher rum, die permanent das „Kopftuch als Zeichen des politischen Islam“ brandmarken.

        Und da kommen dann beknackte Leute auf die Idee, dass die These von „Möchtegernislamexperten Prof. Dr. Hans Wurst“ auf jede Frau zutreffen, die ein Kopftuch trägt und das er automatisch ihre politischen Ansichten kennen würde.

        Ist tatsächlich nichts anderes als jemanden mit Kippa aufgrund von antisemitischen oder antiisraelischen Verschwörungstheorien zu diskriminieren, weil man ja an der Kippa den „bösen Feind“ erkennt.

        Aber darauf kommen „warnende Islamexperten“ ja nicht, wenn sie immer wieder ihr pauschales Gedudel vom „politischen Islam“ in Buchform ausspeien.

        Es ist ja auch soviel naheliegender dem Opfer einer Diskriminierung zu erklären, dass es keine „Rassentrennung“ sei, als den Deppen zu erklären, dass ihre Diskriminierung einfach nicht in Ordnung ist, ne?

        Da werden bestimmt gerade viele Leute dankbar sein. Ich habe auch eine Ahnung, wer diese Leute sind.

        Fred Groeger

        @Heiko Heinisch,

        Denken Sie doch einmal über sich selbst nach und versuchen Sie zu ergründen, warum Sie auf dem Opfer einer Diskriminierung rumhacken, statt die Diskriminierung selbst anzuprangern?

          Heiko Heinisch

          @ Fred Gröger, an welcher Stelle hacke ich auf jemandem herum? Das Problem besteht nun einmal darin, dass man über das Kopftuch nicht sprechen kann, ohne den politischen Islam zu erwähnen, denn dessen Vertreter haben es selbst als Zeichen für ihren Versuch einer gesellschaftlichen Transformation auserkoren. Schon Hasan al-Banna, der Gründer der Muslimbruderschaft stellte es ins Zentrum seines Frauenbildes. Das Tragen des Kopftuchs war ihm eine verbindliche Pflicht. Genauso argumentiert heute die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich, die vor etwas mehr als einem Jahr sogar eine entsprechende Fatwa veröffentlichte. und Essam el-Erian, vor seiner Verhaftung stellvertretender Vorsitzender der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei der ägyptischen Muslimbruderschaft, beschreibt selbst, wie er 1970 bei Beginn seines Studiums erstaunt darüber war, dass an einer ägyptischen Universität fast keine Frau Kopftuch trägt. Ihm und seinen Mitstreitern sei bewusst geworden, „dass wir diese Situation unter Kontrolle bekommen mussten“ – und so war es die erste Propagandaaktion der MB an den Universitäten, Kopftücher zu verteilen und dafür auf allen möglichen Kanälen zu werben. Mit Erfolg. Warum ihnen das so wichtig ist? Weil sie mit dem Kopftuch Räume als muslimisch markieren können. Mit Männern geht das nicht. Aber mit Frauen. Je mehr Kopftuch tragen, desto sichtbarer wird der Islam in der Öffentlichkeit, desto mehr Raum nimmt er ein. Und damit bin ich auch schon bei der Problematik: Natürlich ist nicht jede Frau, die Kopftuch trägt, Islamistin. Das habe ich auch nie behauptet. Im Gegenteil. Aber jede Frau, die eines trägt, reiht sich auch ungewollt in den islamistischen Diskurs ein. Das ist nicht ihre Schuld, sondern zwangsläufig. Wenn Nazis einen bestimmten Dresscode vorgeben, dann werde ich zwangsläufig zum Bestandteil ihrer Propaganda, wenn ich in dieser Kleidung in der Öffentlichkeit herumlaufe. Ich trage dazu bei, dass sie nach mehr aussehen, als sie in Wirklichkeit sind.
          Bei der Interviewten kommt allerdings noch hinzu, dass sie nach eigener Aussage mit einer Jugendgruppe der Muslimischen Jugend Deutschlands in London gewesen ist – und diese Organisation steht in einem unbestreitbaren Naheverhältnis zur Muslimbruderschaft.

          Fred Groeger

          Heiko Heinisch, sehen Sie doch einfach mal selbst, was für einen verschwörungstheoretischen Bullshit Sie hier gerade verzapfen.

          Eine Frau mit Kopftuch wird wegen des Kopftuches von einem anderen Kunden im Sportstudio angeschwärzt, das unfähige Management schmeißt sie, obwohl NICHTS gegen Kopftücher in der Hausordnung steht raus.

          Das ist erstmal das Thema. Dass man diese Diskriminierung, die eine Frechheit ist, als Betroffene dann mit „Rassentrennung“ überspitzt ist vielleicht „streng sachlich“ falsch, aber verständlich. Wer weiß wegen wem sich der „Angst-vor-Kopftüchern-Kunde“ sonst noch beschwert.

          Was Sie machen:

          Sie sehen wer da im Interview war,

          Sie sehen was sie so sagt,

          aber sie haben nichts besseres zu tun als gleich wieder Werbung für ihre Panikmache-Agenda zu verbreiten?

          Dass die Frau diskriminiert wurde ist für Sie wieder total nebensächlich, das haken Sie mit einem kleinen Satz ab und gehen dann sofort über, ihre neuesten Schwank von der „Islamistischen-linken Weltverschwörung“ abzusondern, die angeblich auch „Rassismus“ als „Narrativ“ missbraucht.

          Ich finde Sie inzwischen mit Ihrem Alu-Hut-Gebrabbel furchtbar. Sie wollen Ihre Thesen und Ihre Warnungen verkaufen, nehmen aber dafür in Kauf, dass Sie total an einem Thema vorbeifetzen.

          Der ganze Scheiß, den Sie hier jetzt getippt haben, von „Hasan al-Banna“, „Muslimbruderschaft“ undsoweiter…es interessiert mich nicht.

          Es hat nichts mit der Anwältin mit Kopftuch zu tun. Es hat nichts mit der konkreten Diskriminierung der Frau als Kundin in einem Sportstudio zu tun.

          Ist mir schon klargeworden, dass Sie scheinbar nur noch Tag und Nacht über die „islamistische Gefahr“ schreiben können.

          Aber langsam ist das bloss noch lächerlich.

          Heiko Heinisch

          Fred Groeger, andersherum wird ein Schuh draus. Wer sich intensiv mit dem Thema des legalistischen Islamismus befasst, dem fallen die immer gleichen Argumentationsmuster und Narrative auf. Und eines davon besteht darin, Muslime zur Rasse zu erklären, die Wahlweise wie die Schwarzen zur Zeit der Rassentrennung in den USA oder wie die Juden im NS Staat behandelt werden. Wobei als Muslime dann übrigens in erster Linie – Frauen mit Kopftuch gemeint sind. Ich kann Ihnen dafür hunderte Beispiele verschiedenster Aktivistinnen liefern oder Ihnen Tipps geben, wo sie sie finden.
          Den Aluhut dürfen Sie gerne behalten.

      Heiko Heinisch

      PS: Schreibe gerade an einem Buch zum Thema, das im Frühjahr erscheinen wird.

        Fred Groeger

        Achten Sie doch einfach mal auf IHRE Narrative, Heiko Heinisch.

        Nochmal:

        Eine Frau mit Kopftuch wird im Sportstudio diskriminiert. Sie nennt das dann empört überspitzt „Rassentrennung“.

        Ist überspitzt, aber zwischen muslimfeindlichen und rassistschen Motiven zur Diskriminierung, sind die Übergänge tatsächlich oft fließend.

        Sie kommen aber wieder mit ihrem Gelaber von den ominösen Narrativen, um die Ecke.

        WAS WOLLEN SIE EIGENTLICH, HEIKO HEINISCH?

        Wollen Sie jetzt damit ausdrücken, dass die Anwältin mit Kopftuch, Raja A., eine „böse Agentin der bösen islamistischen Weltverschwörung“ ist, die ein „Narrativ“ nutzt, um bei den „doofen Linken“ politisch zu punkten?

        Merken Sie eigentlich selbst noch, was für einen Schwachsinn Sie verbreiten?

          Heiko Heinisch

          Fred Groeger,
          Sie erzählen mir immer wieder die gleiche Geschichte aus dem Sportstudio, die ich weder bezweifle noch in irgendeiner Form rechtfertige. Würde ich Ähnliches erleben, würde ich mein Studio wechseln.
          Die Weltverschwörung dichten Sie mir an, dass Sie zudem meinen, in Großbuchstaben „schreien“ zu müssen, zeugt eher von Ihrer Aufgeregtheit als von meiner. Ich würde vorschlagen, wir beenden das Gespräch jetzt.
          Mit besten Grüßen!

          Fred Groeger

          Nö, so nicht, Heinisch.

          Es ging eben tatsächlich um die Diskriminierung einer Frau mit Kopftuch in einem Sportstudio.

          Und Ihr erster Kommentar darauf war dann sofort eine „Verschwörungstheorie“ gegen die Schilderung des Vorfalls:

          [Heiko Heinisch sagt:
          21. September 2018 um 8:15 Uhr

          Dass das Verbot nicht begründbar und diskriminierend ist, ist keine Frage, aber Rassentrennung? Dass ist genau das Narrativ, das ich in islamistischen Kreisen beobachte: Der Vergleich der Situation von Muslimen (ganz allgemein) in Europa mit den Schwarzen in den USA. Und das entbeht nun einmal jeder Grundlage, ergibt aber eine bei Linken gut verkaufbare Story.]

          Sie unterstellen ein „Narrativ“ und kommen sofort mit ihrem eigenen „Narrativ“.

          Genau das ist Ihre Art.

          Als nächstes vergleichen Sie dann Frauen mit Kopftuch wirr mit Neonazis:

          [Natürlich ist nicht jede Frau, die Kopftuch trägt, Islamistin. Das habe ich auch nie behauptet. Im Gegenteil.]

          Schreiben Sie um einigermaßen seriös rüberzukommen, bloss um dann im nächsten Moment das diffuse „aber“ zu platzieren:

          [Aber jede Frau, die eines trägt, reiht sich auch ungewollt in den islamistischen Diskurs ein. Das ist nicht ihre Schuld, sondern zwangsläufig. Wenn Nazis einen bestimmten Dresscode vorgeben, dann werde ich zwangsläufig zum Bestandteil ihrer Propaganda, wenn ich in dieser Kleidung in der Öffentlichkeit herumlaufe.]

          Schön, dass Sie „den Frauen nicht die Schuld geben“. Wie generös von Ihnen.
          Dann gebe ich Ihnen auch nicht die Schuld, dass Sie mit Ihren verallgemeinernden „Narrativen“ sowohl Islamisten als auch xenophobe Rechtsradikale stärken.

          Jetzt ist das Gespräch für mich beendet. Grüße an Ihren Kanzler und seinen Neonazi-Dackel in Österreich.

Henning Hirsch

@jerrycotton: Kommentare, die Nullkommanull mit dem Thema des Interviews zu tun haben, lösche ich

    Phil Decker

    … so ein Mist, Hr. H.H., jetze haben Sie Jerry aber erwischt.

    Rainer Seifert

    Am besten wäre es, Außenstehende melden sich ab und wir lassen die hier überwiegend schreibenden Herrschaften unter sich.

    Dann müssen sie sich nicht mehr der Qual teils irrwitziger Argumentationen unterziehen, um ihre Behauptungen tapfer aufrecht zu erhalten, und Menschen mit anderer Meinung haben künftig deutlich mehr Freizeit.

    Ich persönlich vollziehe den Schritt nicht auf einmal, werde mich aber mittelfristig aus diesem Forum zurückziehen. Gegen linke Blindheit gibt es nämlich bislang leider keinerlei Medizin. Dafür aber eines nicht gar so fernen Tages ein verdammt böses Erwachen.

      A.K. Pulko

      Nur ganz knapp und unaufgeregt zwei Punkte:
      Wenn man jegliche „kritische“ Fragen im Zusammenhang mit der zur Schau getragenen Religiosität der jungen Dame außen vor lässt, kriegt man schon ein recht nett daherkommendes Interview zusammen.
      Als Anwältin würde ich Frau Raja A. nicht zu Rate ziehen, nicht wegen ihres Outfits. Nein, sie hat während ihrer Strafrechtsstation offenbar fastenmäßige Durchhänger gehabt: Als Referendarin „drohte“ ihr im Sitzungsdienst als Vertreterin der Staatsanwaltschaft keineswegs eine Begegnung mit Vergewaltigern oder Mördern (notabene: oder auch den jeweiligen *Innen), weil sie weder beim (Jugend)Schöffengericht, noch bei der Jugendkammer/Strafkammer, geschweige denn beim Schwurgericht hätte auftreten müssen/dürfen.
      Verbrechen, insbesondere sogenannte Kapitalverbrechen werden aber bei einer korrekt arbeitenden Staatsanwaltschaft nicht beim Jugend- oder Strafrichter angeklagt. Vielleicht war sie aber in Berlin oder Bremen im Referendariat??? Kann ich jetzt nicht beurteilen.

A.K. Pulko

Mit Verlaub:
Was ist denn das für eine besch……eidene Webseite??
Ich schreibe einen Kommentar, fülle die Pflichtfelder aus und bekomme dann die Mitteilung, dass ich das schon einmal gepostet habe. Geschenkt zu teuer!!!

    Jörg Phil Friedrich

    Wahrscheinlich haben Sie zwei mal kurz hintereinander auf Absenden geklickt. Passiert jedem mal. Für Ihren Fehlgriff im Ton dürfen Sie sich gern direkt entschuldigen.

      rainer bayer

      warum sollte er das – bei der mehr als bescheidenen tonart von herrn gröger?

        Fred Groeger

        „rainer bayer“,

        wenn dich meine Tonart ärgert, lauf zu deiner Mama und heul dich aus.

        Wenn ein Vollidiot namens „Jerry Cotton“, der hier auch noch mit „Phil Decker“ als Zweitaccount rumprollt und rumtrollt, dann werde ich auf ihn angemessen reagieren.

        Gleiches gilt auch für sonstige durchgeknallte Wahnmacher, die hier mit bescheuerten Verschwörungstheorien um die Ecke kommen.

Karin

„Existiert aber im Judentum. Auch hier bedecken sich die Frauen mitunter mit einem Schleier.“

Verheiratete orthodoxe Jüdinnen bedecken ihre Haare mit einem Kopftuch, genannt „Tichel“.

https://en.wikipedia.org/wiki/Tichel

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