Greta Thunberg seit gestern mal wieder in aller Munde. Dieses Mal, weil sie auf dem Cover der britischen Oktoberausgabe des Männer-Lifestyle-Magazins GQ prangen wird. Mit dem plakativem Titel: Game Changer of the year. Dort, wo es sonst um Fitnesstipps, Ernährungsberatung, Flirtverhalten zwischen den Geschlechtern und ähnlich wichtige Themen geht, können wir im Herbst ein mehrseitiges Interview mit der jungen schwedischen Umweltaktivistin abgedruckt lesen und erfahren, weshalb die Redaktion sie mit dem diesjährigen GQ-Award auszeichnet.
Muss ein Verkünder mehr Experte sein als ein Experte?
Die Anfeindungen im Netz ließen nicht lange auf sich warten. Von „Das geht gar nicht!!“ über „Hier zeigt sie ihr wahres Kommerzgesicht“ bis hin zu „Was soll ein Alien auf einem Modecover?“ und weiterem verbalem Unflat, bei dem ich mich weigere, den hier zu zitieren, war beinahe alles an Gemeinheiten, die Facebook & Co. ausspucken können, zu bestaunen.
Auch ihr eigentlich wohlgesonnene Kommentatoren zeigten sich besorgt ob der täglichen medialen Omnipräsenz der Schwedin und fragen, wann die Belastbarkeitsgrenze erreicht ist. Ist es mittlerweile noch ihr eigenes Anliegen oder wird sie zunehmend mehr vor den Karren einer Kampagne, gesteuert von der Agentur „We don’t have time“, gespannt? Ohne Insider zu sein, fällt es schwer, das abschließend beurteilen zu können.
Was aber ins Auge springt, ist der Umstand, wie viel Häme die junge Dame auf sich zieht, nur weil sie sich für etwas engagiert, von dem einige meinen, dass dessen Wandel ins Bedrohliche gar nicht existiert, sondern von böswilligen Wissenschaftlern im Verein mit noch bösartigeren Medien frei erfunden ist. Da wird sie mal fadenscheinig als geistig behindert (Asperger ist keine geistige Behinderung, sondern nur eine andere Wahrnehmung der Umwelt, häufig kombiniert mit außergewöhnlicher Begabung) und ausgenutzt von ihren geldgierigen und publicitygeilen Eltern bedauert, dann als naturwissenschaftlich Ahnungslose verunglimpft, als eine – weil sie sich im Hambacher Forst mit einer vermummten Aktivistin ablichten ließ – die die Grenze zum Extremismus überschritten hat in die äußerste linke Ecke gestellt oder gar zur Verführerin der ihretwegen jeden Freitag Schule schwänzenden deutschen Jugend hochstilisiert. Dass sie jetzt mit einem Segelboot den Atlantik überqueren wird, um nach New York zum UN-Klimagipfel zu gelangen, verlangt aus Sicht ihrer Gegner den Zusatz, dass dieses Boot mit einem Dieselhilfsmotor ausgestattet ist. Klar ist es das. Das sind nahezu alle größeren Segelyachten. Im übrigen gehören auch eine große Portion Mut und ein robuster Magen dazu, sich bei Windstärken vier bis acht 14 Tage lang einem übel schaukelnden Segelschiff anzuvertrauen. Das mal so am Rande erwähnt für die Fraktion der Greta-Disser.
Natürlich kann eine 16-Jährige nicht über das meteorologische Grundlagenwissen eines 60-jährigen Naturwissenschaftlers verfügen. Manch Fachpolitiker wird mehr Ahnung vom Klima haben als Greta Thunberg. Das ändert aber alles nichts daran, dass die Schwedin seit gut einem Jahr ein bis dahin sträflich auf die lange Bank geschobenes Problem publikumswirksam und glaubwürdig besetzt. Sie ist das Gesicht einer Jugendbewegung, die zahlenmäßig täglich wächst und deren Forderungen nach einem ökologischen Systemwandel stündlich lauter werden. Das muss man nicht mögen. Man kann sich sogar auf den Standpunkt stellen, das sei alles maßlos übertrieben, es würde künstlich Hysterie verbreitet, bis hin zu der Behauptung: Wir Menschen haben Null Einfluss auf die Umwelt, weshalb es Zeitvergeudung ist, sich mit der Frage des drohenden Temperaturanstiegs überhaupt nur zu beschäftigen. Es gibt im Moment weitaus Drängenderes als den CO2-Gehalt der Atmosphäre, sagen manche. Und meinen damit Flüchtlinge, Flüchtlinge, Flüchtlinge.
Noch die reine Lehre oder schon Kommerz?
Zurück zum Ausgangspunkt der Kolumne. Greta Thunberg als Covergirl auf Hochglanzmagazinen wie GQ und der Vogue. Ist das noch im erlaubten Rahmen für eine Ökoaktivistin, oder überschreitet sie damit die Grenzlinie zu Kommerz und Unglaubwürdigkeit?
Lassen wir Eva Herzigova, in den 90er Jahren selbst in vielen Modezeitschriften abgelichtet, zu Wort kommen:
Sie ist ein Supermodel, sie war auf dem Cover der Vogue. Sie verändert die Welt. Sie verkörpert das, was ein Supermodel heute haben muss. Das hat eben nicht mehr nur mit Ästhetik zu tun.
Aus welchem Grund sollte eine Klimamissionarin nicht sämtliche sich anbietenden Kommunikationskanäle nutzen, um ihre Botschaft möglichst weit zu streuen? Was spricht inhaltlich grundlegend gegen Vogue und GQ? Darf sie Interviews nur in Ökopostillen auf fünf Mal recyceltem Papier geben? Muss sie vor jeder Äußerung vorher Experten zu Rate ziehen, die ihr dann die Sätze in den Mund legen, damit sie bloß nichts Unbedachtes sagt? Ist ihr verwehrt, den Hambacher Forst zu betreten, weil dort noch ein paar Hardcore-Aktivisten in Baumhäusern leben? Was passiert, wenn sie mal gedankenverloren ne Coke durch nen Plastikstrohhalm nuckelt oder im McDonald’s den Veggie Burger mit einem Big Mac verwechselt? Oder gar in Ermangelung anderer Transportmittel ein Flugzeug besteigt? Ist dann endlich aufgezeigt, wie verlogen dieser ganze Klimakram letztlich doch ist?
Nein. Damit wäre nicht demonstriert, dass die Klimafrage unwichtig ist oder gar auf einem Lügengebäude gründet. Damit wäre einzig bewiesen, dass auch Superstars nur Menschen sind, denen hin und wieder Irrtümer passieren. Und Greta Thunberg werden Fehler unterlaufen. Fehler, auf die ihre Hater bloß warten, um dann im Anschluss sofort die mediale Vernichtungsmaschine anzuwerfen. Bleibt zu hoffen, dass sie über ein stabiles Nervenkostüm verfügt und sowohl familiär als auch im Freundeskreis Personen um sich geschart hat, die sie im Falle von heftigem Gegenwind emotional auffangen. Denn je erfolgreicher sie ihre Botschaft unter die Menschen bringt, desto stärker werden Druck und Verleumdungen zunehmen. Dafür steht für zahlreiche Wirtschaftsbosse und manche Staatenlenker einfach zu viel auf dem Spiel, als dass man gewillt wäre, die CO2-Pille ohne aggressive Gegenwehr zu schlucken. Wir befinden uns, was die Klimadiskussion – die ja auch ein Disput der Generationen ist – angeht, erst am Beginn der Auseinandersetzung. Die konträren Lager formieren sich zur Zeit, sind noch in der Findungsphase.
Und ja – ich werde mir die beiden Vogue- und GQ-Ausgaben mit Greta Thunberg auf dem Titel besorgen. Warum auch nicht? Cover, Baby, … mehr Cover, Baby!

Kommentare
20 Kommentare zu „Cover, Baby … mehr Cover, Baby!“
… ach Hr. Hirsch, ‚Greta‘ ist doch nix neues. Der Sozialismus, ob braun, rot oder grün, ist schon immer eine ‚autistische Bewegung‘ gewesen. Die Historie belegt den Genossen einen ‚realistischeren Blick‘ auf die Welt – das glauben sie – durch das Asperger-Syndrom. Sie müssen handeln.
Das braucht ein autoritäres Führerprinzip. (In der ‚Moderne‘ – Richtlinienkompetenz.) Eine von Geheimpolizei überwachte Politik der Verschmelzung von Staat und alleinregierender Partei – die Einheitsfront von CDUCSUFDPSPDLINKE/SED und die Eroberung von Lebensraum – die EUdSSR.
Die Frage ist, wie die Menschheit sich, vor der nun grün-ökofaschistischen Ideologie der Opportunisten, Schwafler und Autisten – und deren Nutznießer [sic!] – schützen kann?
Herr Quinn, Ihre Kommentare sind mittlerweile länger als meine Kolumnen. Und ebenfalls dieser hat mit dem Ausgangsthema wieder mal nur bedingt zu tun. Es geht um die Frage, ob man als Klimabotschafterin auch auf dem Titel der Vogue prangen darf und nicht um die Richtlinienkompetenz einer aus Grünen, SPD u CDU zusammengeschmiedeten Einheitspartei. Bin ja schon froh, dass Sie dieses Mal die Flüchtlinge außen vor lassen
… Mist, das habe ich überlesen. Die ‚Klimabotschafterin‘ sollte ‚unbedingt auf dem Titel der Vogue prangen.‘
Menschen wie Herr Quinn sind Feinde der Demokratie und der offenen Gesellschaft. Ich hoffe, dass diese Menschen in der Minderheit bleiben.
Komisch, dass sich jeder über die angebliche Kommerzialisierung Greta’s aufregt, aber niemand so vehement und leidenschaftlich gegen die Kardashian‘s und deren Omnipräsenz in den Medien, deren Reichtum echauffiert. Daran erkennt man, wie präzise und wie effizient die Lobby ihr Gift in der Gesellschaft verbreitet.
Was wenn das alles nichts bringt? Wenn der Verzicht auf Autos und Benzinschleidern den Klimawandel nicht aufhält?
Wo wäre das Problem, wenn wir in der Zwischenzeit saubere Luft atmen könnten, weniger Lärm ausgesetzt wären und saubereres Wasser trinken könnten?
@Bert, das Konsumbrot … ich habe keine Feinde. Was ist eine ‚offene Gesellschaft‘?
Herr „Quinn“, worin sehen Sie im Handeln von Greta Thunberg Sozialismus? Falls dies ein Wort ist, welches Traumata auslöst, sollten Sie am besten in ihrem Bunkerlein bleiben. Denn Sie sehen überall nur Sozialismus; irgendwas mit rot; irgendwas mit grün.
Erlösen Sie sich und uns & lesen & kommentieren hier einfach nicht mehr. Liebe Grüße von der Erde.
… sozialismus.info/tag/greta-thunberg/
Der Link ist nicht verlinkt. Aber so aus Interesse: Wären Sie geneigt, eigene Worte zu fabrizieren? Det wär echt schau, wa.
… Kaddl, mitdenken ist schon zu viel für Sie … mhm? Dass Links hier nicht veröffentlicht werden, dürfte auch Ihnen nicht entgangen sein. Schreiben Sie ‚wwwPunkt‘ vor Sozialismus.info/tag/greta-thunberg/ (‚Punkt‘ nicht schreiben, schreiben Sie ‚Punkt‘ so: ‚.‘, ohne Anführungszeichen. Man du meine Fresse, da hat ja selbst der Obergefreite Groeger mehr d’rauf. 😉 )
Ach Gottchen. Warum erwähnen Sie Fred? Der ist nicht hier. Und ich tippe garantiert nicht individuell irgendwelche Links in einen Tab, Mighty, mächtiger Quinn. Du bist echt ne Lachnummer.
Ich fragte nach eigenen Worten & du, „schlau“ wie de bist, meinst, ich soll einen Link eingeben. Echt „groß“.
Mit Intellekt & selbst denken is nu nich grad weit her bei dir, ne? (Das ist i.Ü. ’ne ernsthafte Feststellung).
Jmd. wie du wäre zu feige vis-à-vis so einen Stuss von sich zu geben.
… Kaddl: ‚Warum erwähnen Sie Fred? Der ist nicht hier.‘ … wusste nicht, dass ihr in einem Raum/Zimmer sitzt. Nun ja.
Im Übrigen antworte ich, wie ich das für richtig halte. Das muss nicht jeder verstehen.
@Mighty Quinn. Du laberst einen Stuss, Junge. Vom Feinsten.
„Mighty Quinn“ alias „Feiger Dummschwätzer“,
Du kannst ja mal bei den Kolumnisten nachfragen, aber eigentlich hätte dir selbst auffallen müssen, dass du und KF Buck dafür verantwortlich sind, dass die Link-Funktion blockiert wurde.
Liegt daran, dass Ihr ständig irgendwelche Schwurbelseiten und Youtube-Videos verlinkt habt.
Und zu deinem heutigen bekloppten Link: Bloß weil Greta Thunberg von einer sozialistischen Seite erwähnt wird, ist weder Greta Thunberg, noch die Fridays for Future-Bewegung sozialistisch.
Wenn du nicht so ein feiger kleiner rechtsextremer Würstchentroll wärst, wären deine grenzdebilen Kommentare fast witzig.
… Obergefreiter Groeger. Im Gegensatz zu dir und Kaddl, der wie du nur darauf ausgerichtet zu sein scheint andere anzupöbeln, schreibe ich immer zur Sache. Wenn ihr mit anderen Ansichten nicht umgehen wollt oder könnt, ist das euer Problem.
Was Thunberg angeht, gebe es tatsächlich mehr zu schreiben und auch zu verlinken. Das ist richtig. Das will H.H. nicht und wäre in diesem ‚thread‘ auch zu viel. Wer will kann sich ohnehin im Netz ’schlau‘ machen.
Ich komme euch sogar entgegen und setze zur VOGOU noch einen d’rauf; ich bin dafür Greta auf jeden Bierdeckel abzubilden oder auf eine Anstecknadel ähnlich einem Parteiabzeichen. Nur zu.
Frei nach Ernst Busch:
Greta führt uns zu Glück und Frieden –
Unbeirrbar wie der Sonne Flug.
Langes Leben sei dir noch beschieden,
Greta, Freund*in, Genoss*in, treu und klug!
@“Mighty weinerlicher Quinn“:
Du schreibst eben nicht zur Sache, was in dem Fall das Thema der Kolumne wäre, sondern wirfst wieder mit total verwirrtem Unsinn um dich.
Dass du mich ständig „Obergefreiter“ nennst, ist ja auch eine unwahre Tatsachenbehauptung, die aus deiner defizitären Auffassungsgabe resultiert.
Mit der Kolumne von Henning Hirsch hat dein Geschwurbel wenig zu tun.
Du bist und bleibst eben ein ausgesprochen feiger und dummer kleiner Troll, der nur sein irres und wirres Geschwafel rauskotzen will.
Hast du keinen Stammtisch oder Friseur? 😀
… Obgfr Groeger, meinetwegen, die Tränen kommen mir vom lachen. Meine Friseurin sieht mich alle 6 Wochen. Einen Stammtisch habe und brauche ich nicht. Ich mach mir nix aus Alkohol. Du gehst im Keller zum Sandsack und ich habe dich als lustigen Sandsack. Tut mir nicht leid.
@Mighty Quinn:
Wieder unwahre Behauptungen, von dir kleinem Lügner.
Ich habe keinen Sandsack im Keller Wenn ich am Sandsack trainieren will, fahre ich zum Gym.
Aber wenn es dich kleines Würstchen so sehr interessiert, was ich im Keller habe: Hanteln, eine Fitnessmatte ein Radio. Außerdem Werkzeug und Fahrradwerkzeug, einige eingelagerte Dinge.
Und es tut mir ja so wahnsinnig leid, kleines Würstchen „Mighty Quinn“, aber du kannst mir mit deinen feigen kleinen Beleidigungsversuchen so gar nichts anhaben, da du eben nur ein kleiner erbärmlicher Wicht bist, der sich gratismutig hinter einem falschen Namen verstecken muss, um zu pöbeln.
Wenn du das Großmaul spielen willst, benutze deinen richtigen Namen. Ansonsten nimmt man dich eh nicht ernst, Schwurbelkaspertroll.
Ich bin hier aus der Diskussion aber auch raus, da ich, obwohl mir die Kolumne sehr gefiel, lieber im Premium-Bereich die Diskussion über die Strafverteidiger-Kolumne von Heinrich Schmitz verfolge.
Die findet glücklicherweise dort statt, wo du mit deinem albernem Popsong-Fake-Namen keinen Zutritt hast. 😀
Einlasskontrolle hat auch Vorteile.
‚Einlasskontrolle hat auch Vorteile‘ … ja, genau, für polit. Selbstdarsteller, Narzissten und Claqueure. Und für wirklich feige Figuren; haltlose Gestalten, opportunistische Nutznießer, konformistische Emporkömmlinge. Nichts fürchtet das politische Establishment der ‚BRD‘ mehr als das Wort. Kein Wunder, sie wissen ihr nahendes – ruhmloses – Ende.
Bodyguards, gepanzerte Limousine und politische Polizei, aber schon beim Abspielen der Nationalhymne zittern wie Espenlaub … *rofl*
Nachdem die Nickligkeiten ausgetauscht sind, schließe ich jetzt mal wieder die Kommentarfunktion
Die Anfeindungen im Netz ließen nicht lange auf sich warten. Von „Das geht gar nicht!!“ über „Hier zeigt sie ihr wahres Kommerzgesicht“ bis hin zu „Was soll ein Alien auf einem Modecover?“ und weiterem verbalem Unflat, bei dem ich mich weigere, den hier zu zitieren, war beinahe alles an Gemeinheiten, die Facebook & Co. ausspucken können, zu bestaunen.
Ich benutze kein facebook und bekomme von so etwas nichts mit. Was ist der Grund dafür das aufgrund einzelner privater Kommentare auf einer sozialen Plattform – die sowieso kaum jemand liest – so ein Faß aufgemacht wird?
Ich les nur Greta hier und Greta da und Greta ist ganz toll und so weiter … aber wirklich fundiertes lese ich weder in den zahlreichen positiven Artikel über sie, noch gibt es irgendwo wirklich kritisches zu lesen.
Bevor ich hier gelandet bin, habe ich dieses interview gelesen, dass vor Strohmännern nur so strotzt und ein sehr seltsames Menschheitsbild konstruiert. https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_86267362/greta-thunberg-warum-ist-die-klimaaktivistin-fuer-manche-so-ein-hassobjekt-.html
Aber aktuell gibt es keine wirklichen Vorschläge, was passieren soll. Alles was sie und ihre Anhänger sagen, klingt zwar so, als ob es an den Grundfesten unserer Energievesorgung rüttelt, wo es halt nicht um die Ladekapazitäten einiger Endgeräte geht. Wir wollen auch alle im Winter halbwegs warme Wohnungen haben und aktuell beruht unser komplettes Leben auf diesen Energien.
Aber ein Umbau findet doch schon länger statt und hat z.b. auch die Energieerzeugung die als „klimanbeutral“ bezeichnet wird, massiv gefördert. Nur, das hat nicht unser Leben geändert. Soweit ich weiss hat sich der Energieverbrauch kein Stück gesenkt. auch der Verkehr hat zugenommen und die Produkte die aus aller Welt hierher kommen werden mehr.
Die Vorschläge von dieser Bewegung würden also eine CO2 Erzeugung nicht wirklich maßgeblich verringern.
Tatsächlich wird folgendes passieren. Es gibt „Kompensationsgeschäfte“. Für Flugreisen kauft man sich sein Gewissen rein und der Handel mit CO2 wird massiv zunehmen und einigen Anlegern eine prima Rendite einbringen. Alles andere was Energie verbraucht wird ausgelagert in Länder die nichts haben. Wir werden uns dann gesund rechnen und die 3. Welt bleibt weiterhin dritter.
Natürlich könnte man fragen, welche Rolle dabei Greta spielt, aber warum sollte man? Hauptsache es fühlt sich gut an.
Nein, diese Bewegung fühlt sich nur auf den ersten blick an, aber genau betrachtet ändert sie nichts, weil sie nicht in Frage stellt, wie wir leben. Brauchen wir das was wir alles verbrauchen und kaufen?
Ich denke nicht und dafür braucht man nicht mal an den Klimawandel zu glauben. Unsere Maßlosigkeit ist die Ursache für viel Elend auf der Welt. Aber CO2 als das Maß für diese Dinge, ist nicht die Wahrheit. Das wird nur ein Produkt um Kapital in die „richtigen“ Taschen zu leiten. Da selbst die Regierung und sogar Seehofer Grata unterstützen, wird es auch genau so kommen und ein paar von uns werden auch profitieren.
Mal sehen wie lange ich es mir noch leisten kann ohne staatliche Unterstützung meine Wohnung zu heizen. Aber Verzicht war nie ein Problem für mich.