Anti-grüne Beißreflexe

»Die Grünen sind eine verfassungsfeindliche Partei«, sagt der Mann links neben mir beim Samstagabendgrill im Garten von gemeinsamen Freunden.
»Warum das?«, frage ich, während ich darauf achte, dass mir das Curryketchup nicht aufs Hemd läuft. Denn ne Bratwurst mit Kartoffelsalat im Stehen zu essen, sich dabei über Politik zu unterhalten und nicht zu bekleckern, ist eine Kunst für sich.
»Weil die bei der aktuellen Negativverzinsung auch noch eine Vermögenssteuer fordern. Das geht glasklar gegen Artikel 14 Grundgesetz, der unser aller Eigentum schützen soll.«
»Aha«, antworte ich. Habe ehrlich gesagt nur Bahnhof verstanden, weil ich mich zu sehr auf die Currywurst konzentriere und Negativzinsen mich eh nicht sonderlich interessieren.
»Und diese ganze Demonstrierei der Jugend jeden Freitag. Von den Grünen im Hintergrund gelenkt. Die sollen lieber in der Schule aufpassen und was lernen. Wenn sie dann mal ein paar Jahre lang ihr eigenes Geld verdient haben, reden wir erneut darüber, ob die noch all die Klimaflausen im Kopf haben«, meint der Mann zu meiner Rechten.
»Ich find’s okay, dass sie demonstrieren«, sage ich, bringe den leeren Teller in die Küche, kontrolliere mein Hemd, ob ich mich trotz aller Vorsicht eventuell doch eingesaut habe, mache mir nen Kaffee und geselle mich im Anschluss zu einer anderen Kleingruppe, die sich gerade über den Kodeinkonsum deutscher Rapper und was der für Bilder im Kopf produziert austauscht, was ich echt spannender finde als Negativzinsen.

„Grüne sind alle Terroristen“

Das, was meine beiden Kurzzeit-Zufallsbekannten mir bei Bratwurst und Kartoffelsalat erzählten, war allerdings Kinderkacke im Vergleich zu den täglichen, auf die Ökos zielenden Schimpftiraden in den sozialen Medien. Als ich mich vor einigen Tagen in einem Thread, in dem der mir bis dato völlig unbekannte SPD-MdB Helge Lindh abgefeiert wurde, als Wechsel- und in der logischen Konsequenz Hin-und-wieder-Grünen-Wähler outete, wurde mir fünf Minuten später diese Replik vor den Latz geknallt:

Hm… da stellt sich mir eine Frage hinsichtlich Ihrem Sitz auf hohem moralischen Roß. Weshalb stellen Sie hier eine solch bemerkswerte geistige Schlichtheit öffentlich zur Schau? Etwa deshalb, weil schlichte gestige Struktur und infantile Selbstdarstellung zum Wesen grüner Weltanschauung gehört?

BÄMM!

Mein Versuch, die Situation zu entschärfen, indem ich mich sowohl zu meiner (bemerkenswerten) geistigen Schlichtheit als auch zu meinem infantilen Selbstdarstellungstrieb bekannte – trotzdem würde ich halt ab und an mein Kreuz bei den Grünen setzen – fruchtete nicht. Ich bzw. die Grünen bekamen von den jetzt im Rudel jagenden Diskussionsteilnehmern Nettigkeiten wie Ökofaschisten, Ökostalinisten, Ökoterroristen, Ökoglaubenskrieger, Ökosalafisten, Ökototalitaristen und so weiter und so öko zu hören. Nun sind ja sowohl Faschisten als auch Stalinisten nicht dafür bekannt, dass sie Macht, wenn sie die einmal in den Händen halten, freiwillig wieder hergeben, während mir noch nicht zu Ohren gekommen ist, dass die Grünen, sobald sie ne Wahl verlieren, bewaffneten Widerstand leisten oder sich weigern, von der Regierungs- auf die harte Oppositionsbank zu wechseln. Dass in grün regierten Ländern anderslautende Meinungen unterdrückt werden, wäre mir ebenfalls neu. Man muss wirklich nicht alles gut finden, was die Grünen fordern oder tun oder sie gar wählen – trotzdem fällt auf, mit welcher Häme, die sich bei einigen Kommentatoren bis hin zu Hass steigern kann, speziell diese Partei von ihren politischen Gegnern verfolgt wird. Circa ein Fünftel der Facebook-User verfällt in Schnappatmung, sobald die Begriffe Habeck, CO2 oder gar Hofreiter, Roth und Veggieday auf dem Monitor erscheinen. Schnappatmung bei gleichzeitigem Verlust der Impulskontrolle, die, sich ständig wiederholende, Beißreflexe auslösen. Eigentlich stinklangweilig, aber doch störend, weil mit dieser Piranha-Taktik die Debatte über die Klimafrage oft ins Polemische abdriftet, anstatt sie seriös zu führen. Wissenschaftliche Studien, die belegen, dass es beim Klima mittlerweile eher drei als fünf vor Zwölf ist, werden von der digitalen Piranha-Fraktion abwechselnd als Fake News oder von den Grünen verdeckt finanzierte Auftragsarbeiten abgetan.

Anti-grüne Polemik auch bei den Bürgerlichen

Die Hetze geht allerdings nicht nur von den üblichen Verdächtigen aus den Reihen der AfD aus, sondern es beteiligen sich ebenfalls ne Menge, sich nach außen hin gemäßigt gebende Politiker am Öko-Bashing. Da ist zum einen die FDP, die die Grünen als für die Ewigkeit fixierten Antipoden genauso zwanghaft benötigt wie Batman den Joker oder Dagobert Duck die Panzerknacker. Kein Parteitag, keine Pressemitteilung, die ohne das Lamento „sie wollen uns den Diesel und das Schnitzel wegnehmen“ auskommen. Die 24/7 Verbote ausbrütenden Ökos als teuflische Widersacher des freiheitsliebenden Helden Lindner, der die grünen Monster täglich aufs Neue bekämpfen muss, um sie an der Weltherrschaft zu hindern. Zum anderen die CDU, die, weil sie die Ökos für eine etwaige zukünftige Koalition in Berlin benötigt, etwas gedämpfter polemisiert, sich allerdings apokalyptische Warnungen à la „Wer mit den Grünen ins Bett geht, wacht mit der Linken auf“ auch nicht ganz verkneifen kann. Und schlussendlich die SPD, die sich nicht zu schade ist, mit folgendem Vergleich aufzuwarten:

Die Grünen versuchen im Moment, alles Elend dieser Welt zu reduzieren auf die Frage des Klimawandels. Das ist genauso falsch wie die Politik der AfD, die die Migrationsfrage zum Übel der Welt erklärt hat. Beides verkürzt Politik in grotesker Weise.
© Thorsten Schäfer-Gümbel, z.Zt. kommissarischer SPD-Vorsitzender

Es gilt nach wie vor der Satz: Mitleid gibt’s gratis, Neid muss man sich verdienen.

Ideologen gibt’s in jeder Partei

Nicht totzukriegen die Fama, bei der grünen Programmatik handele es sich um pure Ideologie. Das ist in etwa so richtig wie die Behauptung, alle Liebhaber von Dirty-Harry-Filmen neigen im realen Leben zu Gewalt. Es gibt solche und solche. Also sowohl pazifistische Callahan-Fans als auch pragmatische Grüne. Zumal den drei klassischen bürgerlichen Parteien Ideologie ja selbst nicht ganz fremd ist. Sprechen Sie mal einen aus der FDP auf das Dogma Unsichtbare Hand des Marktes an oder jemanden aus der Union auf den Bereich Innere Sicherheit. Diskutieren Sie mit einem Linken über die Sinnhaftigkeit flächendeckender Enteignungen. Je nachdem, wen Sie da gerade vor sich haben, wird das, womit er Sie als überzeugter Anhänger seiner Heilslehre zutextet, nichts anderes als Ideologie sein. Verengter Tunnelblick aufgrund zu langer Parteizugehörigkeit oder frühzeitiger Verblendung. Ideologen gibt’s in allen Organisationen. Bloß, dass Union, SPD und FDP ihre jeweilige Doktrin als Sachpolitik verkaufen, während es sogar den grünen Oberrealos schwerfällt, das Odium der Weltferne gänzlich aus den Juteklamotten zu schütteln. Alternativloser Pragmatismus als Marketingtrick der bürgerlichen Troika. Dass die Grünen mehr verbieten wollen als die anderen, stammt aus derselben Gerüchtekiste. Als ob nicht auch Union und SPD täglich neue Verbote aushecken. Die Groko erinnert mitunter an ein Verbotsküchenversuchslabor.

Um so langsam ans Ende der Kolumne zu gelangen, sei hier die grundlegende Frage gestellt: Können wir es uns leisten, die Klimafrage weiterhin auf die leichte Schulter zu nehmen oder die Sorge vor der irreversiblen Zerstörung der Umwelt als Ideologie zu geißeln? Ohne Klima kein Wirtschaften, keine Arbeitsplätze, kein Konsum, kein Fußball und keine Heidi Klum mehr im TV. Man muss bei der Beschäftigung mit dem Problem nicht in Hysterie verfallen und an die Offenbarung des Johannes erinnernde Weltuntergangsszenarien an die Wand malen, aber etwas mehr Respekt vor dem politischen Mitbewerber, der das Thema als Erster besetzt hat, tut dringend Not. Wer das grüne Auge dauerhaft geschlossen hält, wird auch auf dem schwarz-rot-gelben irgendwann erblinden.

Kommentare

44 Kommentare zu „Anti-grüne Beißreflexe“

  1. Avatar von Mighty Quinn
    Mighty Quinn

    … Hr. Hirsch, wenn ich Sie so lese; ‚Halt anders ideologisch – nämlich grün und nicht schwarz, rot oder gelb‘ – aber doch schlussfolgern; grün, schwarz, rot oder gelb machen gleich-ähnliche Politik – hinzu kämen für grün dann noch die ‚gg-widrig-ohne-Volk-Politik‘, Habeck kennt kein Volk und der Trampolin-Artistin Baerbocks IQ, der speichert gar Strom im Netz. CO2 erkennen ‚Greta-Gläubige‘ mit bloßem Auge … puuuh, … die pädophile Historie der grünen Kiffer und die Forderung nach Frühsexualisierung im Kindesalter … usw. – haben Sie vergessen – dann gibt es keinen einzigen Grund die Grünen zu wählen. Im Gegenteil … keine Macht den Doofen. Dann wähle ich dann doch lieber die Farbe ‚blau‘. Blau hatten wir noch nicht, so ganz ohne Ideologie – für Familie, Heimat, Vaterland und Europa.

    Allein ideologische Machtansprüche brauchen grün, weil schwarz/rot/gelb/links pulverisiert fertig haben. Daher! … afd.de/wahlprogramm … einschließlich Umwelt-, Natur- und Tierschutz, Verbraucherschutz und Landwirtschaft.

    EINIGKEIT und RECHT und FREIHEIT – … falls Sie sich erinnern.

    1. Avatar von Fred Groeger
      Fred Groeger

      @Mighty Quinn, was soll eigentlich immer dein sinnbefreites „EINIGKEIT und RECHT und FREIHEIT“?

      Hast du einen Sprung in der Deutschlandlied-Platte?

      Eventuell schenkt dir jemand einen MP3-Player.

      1. Avatar von Mighty Quinn
        Mighty Quinn

        … ich stimme dir zu, Fred Groeger, ich werde die deutsche Nationalhymne – in der aktuellen Fassung ist es die dritte Strophe des Deutschlandliedes – immer vollständig zitieren:

        Einigkeit und Recht und Freiheit
        für das deutsche Vaterland!
        Danach lasst uns alle streben,
        brüderlich mit Herz und Hand!
        Einigkeit und Recht und Freiheit
        sind des Glückes Unterpfand:
        Blüh im Glanze dieses Glückes,
        blühe, deutsches Vaterland!

        1. Avatar von Fred Groeger
          Fred Groeger

          Und was willst du nun damit sagen, @Mighty Quinn?

          Du kannst ja mit wirren Sätzen ala „EINIGKEIT und RECHT und FREIHEIT – … falls Sie sich erinnern.“ kryptisch rumschwurbeln.

          Hat bloß nichts mit der Kolumne von Henning Hirsch zu tun.

          Deine „AfD“-Empfehlung ergibt auch wenig Sinn, da die „AfD“ beispielsweise in der Klimafrage gegen den wissenschaftlichen Konsens krude Spinnereien in die Welt setzt.

          Stichwort Alice Weidels und Trixie von Storchs „Sonnentheorien“. 😀

          1. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            … ‚krude Spinnereien‘ setzen diejenigen in die Welt, die behaupten CO2 mit bloßem Auge zu erkennen und das dann auch noch als ‚wissenschaftlichen Konsens‘ behaupten.

            … das ist aber o.k.? … Herr Hirsch?

          2. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            @Mighty Quinn,

            Wenn Weidel im Bundestag die Zeit der Abgeordneten verschwendet und als Quelle für den Einfluss der Sonnenaktivität eine Studie des Niels-Bohr-Instituts vorlegt, muss dir schon klar sein, dass dies spätestens dann eine „krude Spinnerei“ ist, wenn das schon genannte Niels-Bohr-Institut dann richtigstellen muss, dass es nicht um die Erde, sondern den Mars ging.

            Aber vielleicht ist Weidel ja eine Migrantin vom Mars.

            Man weiß es ja nicht. 😀

          3. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            … Fred Groeger, ich bin mir sicher, Alice Weidel ist nicht vom Mars. Ich kenn‘ keine Studie vom Niels-Bohr-Institut zu Klima auf den Mars. Sollen sie doch. Aber wenn du oder andere meinen, die Sonne ist nur für das Klima auf’m Mars zuständig … nun ja.

            Was ändert aber nun deine Einlassung daran, dass ‚krude Spinnereien‘ diejenigen in die Welt setzen, die CO2 mit bloßem Auge erkennen und das dann auch noch als ‚wissenschaftlichen Konsens‘ behaupten?

          4. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            … übrigens hat Alice Weidel sich in einem Interview auf eine Aussage des dänischen Physikers Henrik Svensmark bezogen, der den Einfluss des Kohlendioxids auf das Klima für überbewertet halte. Svensmark ist seit 1993 im Institut nicht mehr tätig.

            Das andere seine Theorie nicht sehen – dafür aber CO2 mit bloßem Auge *rofl* – ist eine andere Sache. Also alles korrekt von Alice Weidel. 😉

            Das kannst du sogar beim Staatfunk nachlesen: tagesschau.de/faktenfinder/weidel-klimawandel-101.html

          5. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            @Mighty Quinn, war es wieder zu schwer für dich den ganzen Text zu lesen?

            [ Weidel bezieht sich in dem „Welt“-Interview auf den dänischen Physiker Henrik Svensmark, der den Einfluss des Kohlendioxids auf das Klima für überbewertet halte. Sie behauptet zudem, Forscher des Niels-Bohr-Instituts (NBI) hätten gesagt, „dass es einen viel belastbareren Zusammenhang zur Sonnenaktivität gibt“, was hohe CO2-Werte betreffe.

            Svensmark ist dort allerdings seit 1993 nicht mehr tätig. Peter Ditlevsen, Physiker am NBI, sagte dem ARD-faktenfinder, dass das Institut keineswegs Svensmarks Thesen befürworte. Svensmark sei ein kompetenter Wissenschaftler – seine Hypothese zum Einfluss der Sonne auf die Erderwärmung ließe sich aber nicht halten. Ein weiterer Wissenschaftler sagte, er könne nicht erkennen, wie die Aussagen Weidels auf am NBI tätige Klimaforscher zurückzuführen seien.

            Auf die Nachfrage, auf welche Quellen sich Weidel bei ihrer Aussage beruft, nannte ihr Pressereferent neben Svensmark den inzwischen verstorbenen Geophysiker Eigil Friss-Christensen. Er war bis 2006 am NBI. Seine von Weidel und vielen Klimaskeptikern aufgegriffenen Forschungen sind aber nicht belegt.

            In Pressemitteilungen weist das Niels-Bohr-Institut sogar explizit auf die Auswirkungen der CO2-Emissionen hin, wie der Politikberater Johannes Hillje auf Twitter schrieb. Mit Aussagen über die Sonnenenergie beziehe sich das Institut auf den Mars.]

            (https://www.tagesschau.de/faktenfinder/weidel-klimawandel-101.html)

          6. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            … genau, Fred Groeger, schon das Nachdenken über ein Konzept für einen Kernreaktor ohne Sicherheitsrisiken und ohne atomaren Abfall ist ein Gedankenverbrechen, voll Nazi – gehört bestraft. Schreibe du nie was ‚was von demokratischen Rechtsstaat.

          7. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            @Mighty Quinn: Du musst dir wirklich angewöhnen einen einen Text, den du selbst verlinkst, auch wirklich vollständig zu lesen.

            Aus dem von dir selbst verlinkten Tagesschau-Artikel:

            [„Weidel bezieht sich in dem „Welt“-Interview auf den dänischen Physiker Henrik Svensmark, der den Einfluss des Kohlendioxids auf das Klima für überbewertet halte. Sie behauptet zudem, Forscher des Niels-Bohr-Instituts (NBI) hätten gesagt, „dass es einen viel belastbareren Zusammenhang zur Sonnenaktivität gibt“, was hohe CO2-Werte betreffe.

            Svensmark ist dort allerdings seit 1993 nicht mehr tätig. Peter Ditlevsen, Physiker am NBI, sagte dem ARD-faktenfinder, dass das Institut keineswegs Svensmarks Thesen befürworte. Svensmark sei ein kompetenter Wissenschaftler – seine Hypothese zum Einfluss der Sonne auf die Erderwärmung ließe sich aber nicht halten. Ein weiterer Wissenschaftler sagte, er könne nicht erkennen, wie die Aussagen Weidels auf am NBI tätige Klimaforscher zurückzuführen seien.

            Auf die Nachfrage, auf welche Quellen sich Weidel bei ihrer Aussage beruft, nannte ihr Pressereferent neben Svensmark den inzwischen verstorbenen Geophysiker Eigil Friss-Christensen. Er war bis 2006 am NBI. Seine von Weidel und vielen Klimaskeptikern aufgegriffenen Forschungen sind aber nicht belegt.

            In Pressemitteilungen weist das Niels-Bohr-Institut sogar explizit auf die Auswirkungen der CO2-Emissionen hin, wie der Politikberater Johannes Hillje auf Twitter schrieb. Mit Aussagen über die Sonnenenergie beziehe sich das Institut auf den Mars.“]

            Nun gib dir doch mal Mühe.

    2. Avatar von Henning Hirsch
      Henning Hirsch

      @Mighty Quinn: Kommentare, in denen gepöbelt wird, lösche ich

  2. Avatar von Ronald Schubert

    Echte Argumente gegen diese Grünen gibt es ja nicht und beim Inhalt ist sich die Union nicht sicher, ob sie, wie den Atomausstieg irgendwann nicht noch für die eigene Politik benötigt wird.

    1. Avatar von Klausi
      Klausi

      Was soll das heißen? Dass die Union die Grüne(e) für den Atomausstieg
      benötigt? Dass die Inhalt sich wie die Union benötigt wird? Oder gar, dass die Argumente benötigt werden, für die die Union denen ihr Inhalt benötigt?

      1. Avatar von Fred Groeger
        Fred Groeger

        Na Klausi,

        der Atomausstieg ist da tatsächlich ein schönes Beispiel:

        SPD und Grüne hatten den Atomausstieg längst beschlossen und geregelt, dann kamen CDU und FDP an die Regierungsmacht und haben entgegen der Haltung der BEvölkerung aus Lobbyismus die „Laufzeitverlängerungen“ beschlossen.

        Dann kam Fukushima und rumps: Die CDU kam dahinter, dass die deutschen Atomkraftwerke stärker hnisichtlich ihrer Unsicherheit betrachtet werden könnten.

        Die vorherigen „Laufzeitverlängerungen“ sind eigentlich etwas, das die „Energiewende“ masiv verteuert, denn für den Rückbau der verstrahlten AKW zahlt jetzt nicht der Betreiber, sondern hauptsächlich der Steuerzahler zuzüglich der „Entschädigungen“ für Energiekonzerne.

        Und für deren Atommüll darfste auch noch zahlen. Sehr, sehr, sehr lange Zeit. 😉

        1. Avatar von Mighty Quinn
          Mighty Quinn

          … es gibt längst ein Konzept für einen Kernreaktor ohne Sicherheitsrisiken und ohne atomaren Abfall – welt.de/debatte/kommentare/article192355735/Klimawandel-Es-gibt-den-perfekten-Kernreaktor-Bauen-wir-ihn.html

          1. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            Ach, Mighty Quinn.

            Den „Dual Fluid Reactor“ gibt es eben nicht und es gibt nicht mal Interesse an einem Versuchsreaktor für den überteuren Bullshit.

          2. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            … genau, Fred Groeger, schon das Nachdenken über ein Konzept für einen Kernreaktor ohne Sicherheitsrisiken und ohne atomaren Abfall ist ein Gedankenverbrechen, voll Nazi – gehört bestraft. Schreibe du nie was ‚was von demokratischen Rechtsstaat.

          3. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            @Mighty Quinn, wer verbietet denn den Hobby-Wissenschaftlern vom „Dual Fluid Reactor“ das Nachdenken über ihren Kram?

            Niemand.

            Umsetzen will es aber keiner, weil bisher niemand doof genug ist, in eine bloße stark konstruierte Theorie zu investieren, wenn für den wirtschaftlichen Betrieb über Jahrzehnte Millarden ausgegeben werden müssten, ohne jegliche Erfolgsgarantie zu erhalten.

          4. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            .. tja, das trifft es, die Welt schreibt; ‚… am Ende könnte man auch zu der Erkenntnis gelangen, dass hierzulande zwar ein Einstieg in die neue Reaktortechnik nicht machbar ist, sie aber andernorts sinnvoll genutzt werden könnte.‘

            Cohn-Bendit meint dazu: ‚Am Ende wird Deutschland dann Atomstrom aus Frankreich importieren müssen, um die Klimaziele zu erreichen, das heißt schneller aus der Kohle auszusteigen. Und man wird in der Verteidigungsfrage akzeptieren müssen, dass die Franzosen Atomwaffen haben. Das wird zur Sicherheitsarchitektur Europas dazugehören.‘

          5. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            @Mighty Quinn, ich weiß jetzt nicht, wie ich dir das erklären soll.

            Atomstrom ist auch von einem Rohstoff abhängig, der nicht nachwächst und immer teurer wird, nämlich Uran.

            Zwangsläufig ist das also keine „Energie der Zukunft“.

            Woher du das angebliche und unbelegte Cohn-Bendit-Zitat haben willst, wüsste ich zwar gerne, aber da wirds wohl wieder keine Antwort geben.

          6. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            … Fred Groeger, nur mal so nebenbei; ich antworte immer richtig, andernfalls korrigiere ich mich. Das bin ich mir schuldig.

            Das Zitat von Cohn-Bendit habe ich, neben seinen sozialistischen Auferstehungsgeschwurbel der SED, von deinen Kumpanen der taz:

            ‚Am Ende wird Deutschland dann Atomstrom aus Frankreich importieren müssen, um die Klimaziele zu erreichen, das heißt schneller aus der Kohle auszusteigen. Und man wird in der Verteidigungsfrage akzeptieren müssen, dass die Franzosen Atomwaffen haben. Das wird zur Sicherheitsarchitektur Europas dazugehören.‘

            taz.de/Cohn-Bendit-ueber-die-Sozialdemokratie/!5601231/

          7. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            @Mighty Quinn:

            Cohn-Bendits Blabla ist da auch schon überholt, weil selbst das Atomlobbyland Frankreich langsam aber stetig am Ausstieg bastelt.

            Ich habe es ja schon erwähnt: Uran gibt es nicht in unendlichen Mengen.

            Und ein anderer Punkt ist das Problem, dass Atomkraftwerke nur dann betrieben werden können, wenn sie massiv staatlich subventioniert werden.

            Müsste ein Unternehmen sämtliche Kosten für die Produktion und den Betrieb, die Transporte, für Zwischen-und Endlager übernehmen, wäre der Strom sauteuer, eigentlich sogar unbezahlbar.

          8. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            … genau, Fred Groeger, ‚Cohn-Bendits Blabla‘ ist mit heutigem Datum schon 10 Tage alt, total überholt, die Windkraft-Lobby wird nicht subventioniert. Und des Genossen Trittins Vogel- und Insektenschredder und Landschaftsverunstalter, kosten dem Bürger nur eine Kugel Eis im Monat.

            Jetzt musst du nur noch China, Russland, die USA, Indien, Japan, GB – allein die planen für 2019 103 neue [sic!] Atomkraftwerke – und andere Länder überzeugen.

            de.statista.com/statistik/daten/studie/157767/umfrage/anzahl-der-geplanten-atomkraftwerke-in-verschiedenen-laendern/

          9. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            @Mighty Quinn:

            Und dir fällt nicht auf, dass Frankreich nicht in deiner Statistik ist?

            Nochmal Mighty Quinn:

            Bei Windkraft muss man wenn überhaupt nur über kurze Zeit subventionieren.

            Atomkraftwerke können ohne massive Staatsknete (Steuergelder) nie laufen.

            Was denkst du denn, welcher Energiekonzern wirklich die Rücklagen für Endlagerung des radioaktiven Mülls oder den Rückbau der strahlenden AKW gebildet hat? 😀

            Schon erwähnt:

            Atomstrom wäre, wenn man alle Kosten auf den Verbraucher legen müsste und nicht heimlich Steuergelder dafür verpulvert, unbezahlbar und marktwirtschaftlich eine Katastrophe.

            Du wirst das an Deutschland sehen. Auch nach dem Ausstieg müssen deutsche Steuerzahler lange, lange Zeit für die längst abgeschalteten AKW und deren Müll aufkommen.

          10. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            … Fred Groeger, es ist mir nicht entgangen, dass in der Statistik für 2019 [sic!] Frankreich, neben anderen Ländern, nicht enthalten ist. Und?

            Mehr als ein Drittel des deutschen Stroms kommen aus erneuerbaren Quellen. Dafür bezahlten die Verbraucher allein im 2018 – nach Angaben der vier großen Übertragungsnetzbetreiber – mehr als 25 Milliarden Euro.

            Die Betreiber verdienen nicht mit Stromerzeugung, sie verdienen mit Subventionen. Wenn in 4 – 5 Jahren die Subventionen wegfallen, schon ab 2021, kollabiert die grüne Branche. Ohne Subvention kommt die Pleite. Dann müssen die Stromkunden die Entsorgung der grünen Natur- Schredder-Apparate noch einmal bezahlen.

            Wer grün wählt – wählt doof. Keine Macht den Doofen.

          11. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            @Mighty Quinn:

            Die Subventionen für erneuerbare Energien betreffen hauptsächlich die Startphase, Bau usw.

            Selbst dir müsste doch klar sein, dass bei Wind und Solarenergie der Kostenfaktor der „Brennstoffe“ wegfällt?

            Da geht es nur noch um Betrieb, Wartung, Instandhaltung.

            Die Betreiber eines der britischen Kernkraftwerke im Bau haben jetzt schon Preise für ihren Strom angekündigt, der deutlich das Doppelte von Wind-oder Solarstrom kosten wird.

            Atomenergie hat keine große Zukunft. In Dikaturen wie China lässt sich sowas noch auf Staatskosten bauen, aber selbst China wird einen größeren Anteil seiner Stromversorgung aus Solaranlagen beziehen, als aus den AKW. Verhältnis soll dort 53 GW aus Solarstrom gegenüber 3,3 GW aus Kernenergie sein. Tja.

          12. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            F.G.: ‚Die Subventionen für erneuerbare Energien betreffen hauptsächlich die Startphase, Bau usw.‘

            … du wiederholst, was ich geschrieben habe und suggerierst Vernunft. Noch einmal: Die Betreiber verdienen nicht mit Stromerzeugung, sie verdienen mit Subventionen. Wenn in 4 – 5 Jahren die Subventionen wegfallen, schon ab 2021, kollabiert die grüne Branche. Ohne Subvention kommt die Pleite. Dann müssen die Stromkunden die Entsorgung der grünen Natur- Schredder-Apparate noch einmal [sic!] bezahlen.

            Das ist Sozialismus.

            … Fred Groeger, du bist, ebenso wie die Grünen – möglichst ohne Baerboks physikalischen IQ – schuldig zu erklären, wie eine lückenlos, bezahlbar, umweltfreundlich, meinetwegen auch ‚Co2-neutrale‘ Energieversorgung, in einer hochentwickelten Industrie-Nation aussehen soll.

          13. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            Was für eine Frage hast du denn da, @Mighty Quinn?

            Die Pläne, die unter anderem das Fraunhofer Institut veröffentlicht hat, sind schon sehr vielversprechend.

            Darin sind auch bereits die Speicher vorgesehen, beispielsweise Pumpspeicherwerke für Solaranlagen, „Power to Gas“-Speicher für Windkraft.

            (Dazu kommen noch Wasserkraft usw.)

            Ich verstehe auch mal wieder dein albernes und debiles „Sozialismus“-Blabla nicht.

            Verstehst du echt nicht, dass Solaranlagen und Windkraft für Energiekonzerne weitaus eher wirtschaftlich zu betreiben sind, als Atomkraftwerke?

            Nochmal: Müssten Energiekonzerne tatsächlich die End- und Zwischen-lagerkosten, die Wiederaufbereitungskosten, die Transportkosten, die Kosten für den Rückbau und nicht vergessen, realistische Versicherungskosten für eventuelle Unfälle übernehmen, ist Atomkraft nicht bezahlbar.

            Wenn du schon „Sozialismus“ schreien möchtest, musst du bei der Nutzung von Atomkraft schreien. Das ist keine marktwitschaftliche Energieerzeugung.

            Keine Ahnung ob du überhaupt Steuern zahlst (außer der Mehrwertsteuer) aber für den bisher angesammelten Atommüll zahlen noch Generationen deutscher Steuerzahler, ohne einen Nutzen davon zu haben.

          14. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            Pumpspeicherkraftwerke sind, nachweislich, Stuss. Ich sehe du hast, wie die Grünen, außer blabla, das ist, u.a., Sozialismus, weil kein Konzept, noch habt ihr einen blassen Schimmer wie eine lückenlos, bezahlbar, umweltfreundlich, meinetwegen auch ‚Co2-neutrale‘ Energieversorgung, in einer hochentwickelten Industrie-Nation aussehen soll.

            Das du ein – nicht mein – ‚albernes und debiles „Sozialismus“-Blabla ‚ nicht verstehst, sehe ich dir nach. Nicht mal die Sozialsten selber verstehen ihr ‚albernes und debiles „Sozialismus“-Blabla‘. Die sozialistische Ideologie ist eine autistische ‚Bewegung‘, den Ideologen und deren Anhängern fehlt was im Dachstübchen. Der Nachweis ist erbracht.

            … ich habe noch nie und werde nie Transfers vom Staat erhalten. Damit dürfte deine Frage, ob ich der ‚BRD‘ Steuern zahle, mehr als beantwortet sein.

            … Fred Groeger, ich fühle mich mittlerweile in der Wiederholung der Wiederholung des immer Gleichen, schlicht und einfach, massiv gelangweilt. Ich entscheide mich daher, mich aus diesem thread auszuklinken. So sei es.

          15. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            @Mighty Quinn, du bezeichnest einfach Pumpspeicherwerke als „Stuss“, obwohl in Deutschland über 30 davon in Betrieb sind und funktionieren?

            Pumpspeicherkraftwerke sind schon ewig in Betrieb, um auf schwankenden Stromverbrauch zu reagieren.

            Aber natürlich bin ich begeistert davon, dass du dich endlich mal freiwillig verpisst und noch ein bisschen Selbstblamage mit deinem „Alles Sozialismus“-Geschwurbel betreibst. Tschüssi 😀

  3. Avatar von Klausi
    Klausi

    Ach das hat der Ronny gemeint? Aber Fred, aus dir werde ich jetzt auch nicht richtig schlau. Meinst du „mit stärkerer Beachtung der Unsicherheit“, dass hier auch mal ein richtiger Tsunami reinschwappen könnte? Weil unsere AKWs an der Küste gebaut sind und nicht auf mindestens 9m hohen Podesten stehen, und Deutschland über drei aufeinandertreffenden Kontinentalplatten liegt? Und sind die Entschädigungen nicht gerade wegen des bauchgefühlsinduzierten Ausstiegs fällig geworden? Sogar die heilige Greta, die das Zeh-Oh 2 mit eigenen Augen sehen kann, hat mal in einem lichten Moment gesagt, dass Atom eigentlich ganz knorke ist, wurde dann aber ruckzuck von ihren Dompteuren zurückgepfiffen.

    1. Avatar von Fred Groeger
      Fred Groeger

      @Klausi, beschäftige dich einfach mal mit der Anzahl von Störfällen und den Sauereien die speziell jetzt in der Rückbauphase der deutschen AKW aufgeflogen ist.

      Und die große deutsche Kernkraftkatastrophe, die du auch wieder nicht im Kopf hast:

      Schachtanlage Asse.

      1. Avatar von Klausi
        Klausi

        War was? Hab nix mitbekommen, also alles im grünen Bereich.

        1. Avatar von Fred Groeger
          Fred Groeger

          Natürlich hast du nix mitbekommen, @Klausi.

          Glaube ich dir sofort. Also dann: Die Schachtanlage Asse ist ein Zwischenlager, in dem verrottende Fässer mit Atommüll vor sich hingammeln auslaufen und langsam die Gegend verseuchen.

          Keiner unserer Super-Atomexperten hat eine Idee, wie man den radioaktiven Müll aus dem Salzstock wieder bergen könnte.

          Wenn du kleiner Troll dich nämlich wirklich für das Thema interessieren würdest, hättest du die sehr nervösen Meldungen der „Bundesgesellschaft für Endlagerung“ mitbekommen, weil die Asse diesen Monat mit Salzwasser vollgelaufen ist.

          1. Avatar von Klausi
            Klausi

            Nicht weiter schlimm, das strahlt zwar lang aber schwach. Derartige Begebenheiten sind eher eine weitere Verwahrlosungserscheinung des linksgrünen Zeitgeistes als ein Beleg für die Gefährlichkeit der Atomkraft.

            Pöbel weiter, Fred, dich wird der Herr Hirsch bestimmt nicht löschen wie die anderen, denn du bist einer von den Guten

          2. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            Erzähl das mal den Anwohnern der Asse im Landkreis Wolfenbüttel, @Klausi.

            Und das hat auch nicht viel mit „Pöbeln“ zu tun, wenn man dir schon die Infomationen nachtragen muss, die du ja eigentlich selbst bereits haben müsstest, wenn du dich mit deinem Thema beschäftigt hättest.

            Wie ist das denn so mit dem finanziellen Aspekt, strahlender Atom-Klausi?

            Wer muss denn die Milliarden an Euro für den Mist in der Asse zahlen?

            Na, was meinst du?

  4. Avatar von Klausi
    Klausi

    Ok, Fred, hab mal geguckt. In Asse gibt es keine Katastrophe. Wo hast du das her? Ist halt ein bisschen schwierig, sich über etwas zu informieren, das es nicht gibt.

    In Asse gibts höchstens das eine oder andere lösbare Problemchen, die Kosten sind jedenfalls Pipifax im Vergleich mit der bizarren EEG-Umlage zur Förderung von Zappelstrom.

    1. Avatar von Fred Groeger
      Fred Groeger

      Klausi, wenn schon nach wenigen Jahren Fässer mit Atommüll zu radioaktiver Lauge und verseuchtem Wasser in einem Salzstock führen, ist das eine Katastrophe.

      Du kannst dich ja absichtlich dumm stellen.

      Man weiß nicht wie man die Fässer aus dem Salzstock herausbekommt, man weiß aber auch nicht wohin damit, wenn man sie in ca. 15 Jahren eventuell bergen kann.

      Dieses wunderbare Beispiel von total durchdachter „Zwischenlagerung“ kostet den Steuerzahler 100 Millionen Euro jährlich.

      Ein Endlager haben wir bis heute nicht.

      Ich weiß nicht auf welcher Schule du eventuell mal Mathematik für eine halbe Stunde gelernt hast, aber selbst dir müsste klar sein, dass sämtliche Lagerkosten für den Atommüll eigentlich auf die Kilowattstunde für Atomstunden angerechnet werden müssten.

      Es gibt keine Energieform die dermaßen teuer ist wie Atomstrom.

      Man hat nur immer massiv in der Kostenrechnung beschissen, weil man nie die Folgekosten einbezogen hat.

      1. Avatar von Klausi
        Klausi

        Da liegst du falsch, am teuersten sind die sog. Erneuerbaren, 27 Mrd allein in 2018, dagegen sind deine 100 Mio für das bisschen Müll Peanuts. Außerdem sind deine schotternden Spießgesellen Schuld daran, dass es keine vernünftige Endlager-Lösung gibt.

        1. Avatar von Fred Groeger
          Fred Groeger

          @Klausi, bei den Erneuerbaren Energien geht es um die Investitionen in die Zukunft.

          Du gibst jetzt was aus, um etwas auf-und auszubauen, es wird aber jedes Jahr weniger bis es von selbst läuft.

          Beim Atommüll zahlst du für etwas über Jahrzehnte und sehr viel länger, das nichts mehr nutzt.

          Es ist auch vollkommener Quatsch noch über AKW zu diskutieren, denn auch dort geht das verwertbare Uran langsam aus.

          Du musst dann auch mal deine Denkweise erklären:

          Wenn sowieso klar ist, dass man nicht ewig Kenenergie nutzen kann, da der notwendige Rohstoff nur begrenzt vorhanden ist, ist das dann ein „Energiekonzept der Zukunft“?

          Du denkst nur kurzfristig. Man muss aber sowieso irgendwann aus der Kernenergie austeigen.

          1. Avatar von Klausi
            Klausi

            Bisher ist die EEG-Umlage nicht jedes Jahr weniger, sondern mehr geworden. Und so viele Pumpspeicherkraftwerke kann man gar nicht bauen, dass das, was produziert wird, wenn Sonne scheint und Wind weht, für später bereitgestellt werden kann. Die Landschaft wird komplett am Bedarf vorbei verspargelt. Ich hätte nichts gegen eine Energiewende, die funktioniert, damit könnte man Saudis & Russen den Mittelfinger zeigen, aber bitte nicht sowas.

            Und wo hast du das schon wieder her, dass Uran knapp wird?

          2. Avatar von Fred Groeger
            Fred Groeger

            @Klausi, ist das jetzt dein Ernst?

            Das ist schon seit den 1990ern bekannt, dass die Fördermenge des Urans nicht mehr für den weltweiten Bedarf ausreicht.

            Und es werden kaum neue Vorkommen gefunden.

            Es ist einfach ein endlicher Rohstoff und je mehr verbraucht wird, desto knapper wird er.

            Deshalb mal wieder die Frage:

            Es ist logisch dass es irgendwann kein Uran für die AKW mehr geben wird. Willst du erst dann an die Zukunft denken, wenn die Kraftwerke nicht mehr laufen können?

          3. Avatar von Mighty Quinn
            Mighty Quinn

            … never say never again, abgesehen davon wie oder wer Uranvorkommen prognostiziert – ob 50 oder 70 Jahre, wer weiß das wirklich? – völlig Banane.

            Es gäbe kein Problem des radioaktiven Abfalls. Die hohe Halbwertszeit ist ein unschlagbarer Vorteil für die Kernenergie; sie kann – immer wieder aufgeladen und recycelt – Energie liefern … 1’000 Jahre?

            Kernenergie ist, wie selbst die Welt, weiter oben, schreibt, beherrschbar; … geraldmackenthun.de/fukushima/

            … Cohn-Bendit hat viel Interessanteres, auch weiter oben, in der taz verlautbart. Ich wiederhole: ‚Am Ende wird Deutschland dann Atomstrom aus Frankreich importieren müssen, um die Klimaziele zu erreichen, das heißt schneller aus der Kohle auszusteigen. Und man wird in der Verteidigungsfrage akzeptieren müssen, dass die Franzosen Atomwaffen haben. Das wird zur Sicherheitsarchitektur Europas dazugehören.‘

            Darin liegt des Pudels Kern. Die Ex wird nicht die einzige sein, der beim Abspielen der Deutschen Nationalhymne der Hosenanzug schlottert … youtube.com/watch?v=Cs7FEpUG-WI

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